01.10.18 | Aktuelles, Pressemeldungen

Nothilfe für Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Indonesien

EMS unterstützt Soforthilfe mit 10.000 Euro und bittet dringend um Spenden.

Foto zur Verfügung gestellt von Pfr. Junita Lasut, GPID

Erst erschüttern zwei starke Erdbeben die indonesische Insel Sulawesi. Kurz darauf erreicht ein Tsunami die Küste. Mit unvorstellbarer Kraft überrollt die Flutwelle die Westküste – vor allem die Inselhauptstadt Palu wird schwer getroffen. Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) unterstützt das Nothilfeprogramm des Indonesischen Kirchenrats (CCI) mit 10.000 Euro und bittet dringend um Spenden für die Betroffenen der Naturkatastrophen.

Zwei schwere Erdbeben hatten am Freitag kurz hintereinander die Insel Sulawesi in Indonesien erschüttert. Der darauffolgende Tsunami hat entlang der Nordwestküste eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Strand, Straßen und Häuser wurden überschwemmt, Menschen wurden von den Wassermassen mitgerissen. Auf den Tsunami folgten zahlreiche Nachbeben. Ganze Landstriche wurden unter Erdrutschen begraben. Die Stromversorgung und die Kommunikation wurden unterbrochen. Viele wissen nicht, ob ihre Angehörigen noch leben. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen. Die Rettungsarbeiten verlaufen schleppend, da wichtige Teile der Infrastruktur zerstört wurden.

Kerstin Neumann: Die Menschen benötigen jetzt unsere Hilfe!

„Es ist gerade jetzt besonders wichtig, dass sich unsere Schwestern und Brüder in unserern Mitgliedskirchen als auch in der gesamten Region von Donggala in Zentralsulawesi darauf verlassen können: wir sind von ihrem Leid betroffen und fühlen uns ihnen eng verbunden, wir denken an sie und beten für sie. Zugleich ist es wichtig, dass wir finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um zunächst einmal das Allernötigste zu organisieren,“ sagt Kerstin Neumann, kommissarische Generalsekretärin der Evangelischen Mission in Solidarität.

Unsere Mitgliedskirchen helfen vor Ort

Die Evangelische Mission in Solidarität steht mit ihren Partnerkirchen in Indonesien in Kontakt. Soweit möglich leisten die indonesischen Mitgliedskirchen der EMS bereits Soforthilfe. In Zusammenarbeit mit dem nationalen Kirchenrat der evangelischen Kirchen in Indonesien (CCI) wurden die ersten Hilfsstationen errichtet. Die Mitarbeitenden der Kirchen sowie zahlreiche freiwillige Helfer unterstützen die Bergungsarbeiten vor Ort und verteilen Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Außerdem bieten sie den traumatisierten Opfern seelsorgerliche Unterstützung an.

Die am stärksten betroffene Region ist Heimat der EMS-Mitgliedskirche Gereja Protestan Indonesia Donggala (GPID). Die Kontaktaufnahme zur dortigen Kirchenleitung ist nicht einfach. Pfarrerinnen und Pfarrer sind an ersten Hilfsmaßnahmen beteiligt und beerdigen die Toten.

Lassen Sie uns gemeinsam das Wort Solidarität mit Leben füllen!

Damit wir schnelle Hilfe leisten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Die Menschen von Sulawesi brauchen unsere finanzielle Unterstützung und unser Gebet für ihre engagierte Hilfe. Spenden Sie, damit wir die betroffenen Personen unterstützen können. Helfen Sie jetzt!

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85520604100000000124
Verwendungszweck „Nothilfe Sulawesi“

Termine

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