27.03.18 | Aktuelles

Verwurzelt im unruhigen Nahen Osten

Von Krisen und Chancen in der Schneller-Geschichte

In den vergangenen Jahren standen die Verantwortlichen für die Schneller-Schulen im Libanon, in Jordanien und auch in Stuttgart immer wieder vor der bangen Frage: Wie wird es weitergehen? Wird es überhaupt weitergehen? Immer wieder stehen die Schulen vor existenziellen Fragen. Und jede Generation muss ihre Antworten darauf finden.

Auf diesem Hintergrund haben wir in der Redaktion des Schneller-Magazins bewusst einmal den Blick in die Geschichte gerichtet, um zu sehen, mit welchen Herausforderungen andere Generationen in den 158 Jahren seit der Gründung des Syrischen Waisenhauses konfrontiert waren. Manches bedarf einer gründlichen historischen Aufarbeitung, so zum Beispiel die schwierige Zeit von 1933 bis 1945. Von bitteren Verlusten und Neuanfängen können Zeitzeugen erzählen, wie zum Beispiel Prof. Dr. Samir Akel, der als Schneller-Zögling 1948 fliehen musste und dann den Neuanfang im Libanon erlebt hat. Oder Pfarrer Dr. Hartmut Brenner, der in den 1960er bis 1980er Jahren als Direktor an beiden Schulen Weltgeschichte erlebt hat.

Erstaunlich ist, wie viel Bewahrung erlebt wurde. Bewundernswert ist auch, mit welcher Hingabe und Ausdauer Menschen die Schneller-Idee weitergetragen haben. Sicherlich ist das keine Garantie, dass die Schulen auch in Zukunft alle Krisen meistern werden. Aber es ist Trost und Ansporn in Zeiten, in denen die Fragezeichen oft allzu groß scheinen.

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