20.06.16 | Aktuelles, Pressemeldungen

800.000 Euro für die Arbeit im Mittleren Osten benötigt

EMS ist auch in den kommenden Jahren mit syrischen Flüchtlingen solidarisch

Der internationale Vorstand der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) hat bei seiner Sitzung am 6.-11. Juni 2016 in Hofgeismar beschlossen, das Syrien-Engagement fortzuführen. Auch in den Jahren 2017-2019 sollen syrische Flüchtlinge im Mittleren Osten Unterstützung der EMS-Gemeinschaft erfahren.

Ausschlaggebend war der Bericht des libanesischen Pfarrers Dr. Habib Badr, der die gemeinsamen Syrien-Projekte der EMS und des Evangelischen Vereins für die Schneller-Schulen (EVS) beaufsichtigt. Sowohl die im Jahr 2014 neu gegründete evangelische Vorschule in der syrischen Stadt Kafroun, als auch die Kurse für syrische Flüchtlingsfrauen in der libanesischen Bekaa-Ebene und die Stipendien für syrische Kinder an der dortigen Johann-Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) seien Hilfe am richtigen Ort.

"Das Programm für die allein erziehenden Mütter in der Bekaa-Ebene ist ein großer Erfolg. Die meisten Mütter, die ihn besucht haben, konnten anschließend Einkommen erzielen und ihre Kinder selbst versorgen. Die Kurse waren auch ein großer Lernerfolg. Die Teilnehmerinnen haben gelernt, sich für Erfahrungen von Menschen anderen Glaubens zu öffnen. Die Kurse sind eine ausgezeichnete Umsetzung unseres Gesamtprogramms zur Friedenserziehung in der Region", so zitierte er Pfarrer George Haddad, den Leiter der JLSS im Libanon.

"In den nächsten drei Jahren benötigen wir etwa 800.000 Euro für die Arbeit in Syrien und im Libanon", so Pfarrer Jürgen Reichel, Generalsekretär der EMS. "Wir rufen alle, die zu Hoffnung im Mittleren Osten beitragen wollen, zu Spenden auf. Mit dem Beschluss des Missionsrates haben wir uns verpflichtet, die Lebensbedingungen für Flüchtlinge vor Ort zu verbessern und dazu beizutragen, dass sie sich eine Zukunft vor Ort vorstellen können. Nun sind wir darauf angewiesen, dass Kirchengemeinden und einzelne Spender sich großzügig zeigen."

 

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, karasch@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85

Auskunft: Generalsekretär Jürgen Reichel, reichel@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 21

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