19.08.17 | Aktuelles

EKHN stärkt internationale Partnerschaft

Bei der internationalen Partnerschaftskonsultation in Arnoldshain trafen sich Delegierte aus der ganzen Welt, um über Perspektiven und Herausforderungen kirchlicher Partnerschaftsarbeit in einer sich verändernden Welt zu diskutieren
Teilnehmende der internationalen Partnerschaftskonsultation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Die internationalen Teilnehmenden traten bei der Partnerschaftskonsultation in lebhafte Diskussionen. (Foto: EMS/Heiligers)

"Um eine Partnerschaft aufrechtzuerhalten, braucht es großes Engagement", sagt Kerstin Neumann, Leiterin der Abteilung Mission und Partnerschaft der EMS. Engagement und Einsatz zeigten auch die Teilnehmenden der internationalen Partnerschaftskonsultation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im August. Aus verschiedensten Ländern kamen sie nach Arnoldshain, um miteinander zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und sich gemeinsam Herausforderungen zu stellen.

In verschiedenen Gruppen gaben sie einander Einblick in ihre Partnerschaftsarbeit in dem Wissen, dass partnerschaftliche Beziehungen die Möglichkeit bieten, das Verständnis von Gott zu bereichern wie Kerstin Neumann es formulierte: "Alle Diskussionen, das interkulturelle Lernen, das Feiern von Gottesdiensten und Partnerschaften lässt uns immer neue wunderbare Bilder von Gott kreieren. So nehmen wir uns als wertvolle und voneinander abhängige Glieder eines Körpers wahr."

In ihrem Vortrag machte die Leiterin der Abteilung Mission und Partnerschaft deutlich, dass Partnerschaft nicht immer einfach sei. Missverständnisse und Frustration gehörten dazu. Doch Neumann sieht die internationale Partnerschaft als Chance, alle Menschen die zur Kirche gehörten, einzubinden, ungeachtet ihrer theologischen Ausbildung oder ihres Status."

Nur zusammen könne man den Herausforderungen in der Welt entgegentreten. Deshalb müssten die Missionsgesellschaften ihre Hände weiter ausstrecken und mit anderen kooperieren. "Diese anderen müssen keine christlichen Kirchen, Bewegungen oder Agenturen sein, sie können weltlich sein oder anderen religiösen Traditionen angehören - wenn sie nur mit uns für die gleichen Ziele und Werte kämpfen, sei es für die Bewahrung der Schöpfung, universelle Menschenrechte oder beim Kampf gegen Gewalt und Krieg", sagt Kerstin Neumann.

Um diese Ziele gemeinsam zu erreichen und die internationale Partnerschaft innerhalb der EKHN und der EMS zu stärken, arbeiten die Delegierten der Konsultation in Arnoldshain gemeinsam weiter an Lösungen.

Termine

23.02.18 , Hospitalhof Stuttgart
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