13.03.19 | Aktuelles

Mit welcher Brille schauen wir auf den Nahen Osten?

Das Schneller-Magazin hinterfragt die westliche Sicht auf eine Weltregion.

Welche Bilder haben wir im Kopf, wenn wir über den Nahen Osten reden? Und stimmen diese Bilder mit der Wirklichkeit überein? Oder projizieren wir eventuell etwas, das mit der Realität der Menschen vor Ort nicht viel zu tun hat? Die aktuelle Ausgabe des Schneller-Magazins geht solchen Fragen nach. Als Ausgangspunkt dient Edward Saids Klassiker „Orientalism“, in dem der Literaturtheoretiker vor 40 Jahren viele Orient-Klischees in der westlichen Wissenschaft offenlegte.  Von unrealistischen Erwartungen an Bildungseinrichtungen im Nahen Osten handelt ein weiterer Artikel in diesem Heft. Die unterschiedlichen Sichtweisen auf den Syrienkrieg sowie die Folgen der digitalen Revolution auf die Gesellschaften im Nahen Osten sind weitere Thema. Auch klammern wir den Israel-Palästina-Konflikt nicht aus. Über den zu reden, wird immer schwieriger. Uwe Gräbe und Katja Dorothea Buck tun es trotzdem und beleuchten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln ein und dasselbe Thema.

Auch die drei Freiwilligen an der Theodor-Schneller-Schule in Amman haben zu dieser Ausgabe beigetragen. Sie berichten davon, wie es ist, sich in einer fremden Gesellschaft zurechtzufinden. Wir freuen uns außerdem, dass Jakob Eisler in diesem Heft einen weiteren Mosaikstein aus der Schneller-Geschichte ans Licht holt. Er erzählt die Geschichte von Mina Wörner, die einst Köchin im Syrischen Waisenhaus war. Und schließlich berichtet Gabriele Mayer von der Ordination von Rima Nasrallah, die jetzt die dritte Pfarrerin im Nahen Osten ist.

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