01.05.20 | Aktuelles

Diakonia-Schwestern im südkoreanischen Mokpo feiern 40-jähriges Gründungsjubiläum

EMS gratuliert mit Grußwort von Dorothea Schweizer

Die Diakonia-Schwestern kümmern sich heute um pflegebedürftige, aber auch schwer demenzkranke Menschen.

Acht junge Frauen gründeten am 01. Mai 1980, noch zu Zeiten der Militärdiktatur, eine evangelische, ökumenische Schwesternschaft. Neben ihrem sozial diakonischen Engagement für die Ärmsten und Schwächsten in ihrem Land, legten die Schwestern großes Gewicht auf die Pflege und Vertiefung ihrer Spiritualität. Schon nach kurzer Zeit bekamen sie die Möglichkeit, in einem Sanatorium für Tuberkulose-Patient*innen zu arbeiten, als Krankenschwestern, Seelsorgerinnen oder bei der Begleitung von Sterbenden. Dort in Mokpo, ganz im Süden der Halbinsel, entstand auch das Mutterhaus. 

Die Diakonia-Schwestern kümmern sich seit 40 Jahren um Arme und Kranke und verbinden so die Nachfolge Jesu mit praktischer Hilfe für Menschen in Not. Die Frage „Wo werden wir am dringendsten gebraucht?“ führte sie schließlich zu ihrem heutigen Engagement für alte Menschen.

50 Senior*innen wohnen derzeit im Pflegeheim der evangelischen Schwesternschaft Diakonia in Mokpo. „Als wären es die eigenen Großeltern“ – das ist die Maxime der Mitarbeitenden, die sich um pflegebedürftige, aber auch schwer demenzkranke Menschen kümmern. Sie begleiten die Patient*innen neben der Betreuung auch seelsorgerlich.

Die Evangelische Mission in Solidarität gratuliert der Schwesternschaft zum 40-jährigen Jubiläum. Wir freuen uns, ein Grußwort von Dorothea Schweizer, Ökumenische Mitarbeiterin der EMS in Korea von 1975 bis 1985, und an der Gründung der Diakonia-Schwesternschaft beteiligt, übermitteln zu dürfen:

„Liebe Schwestern, für Euch war es immer wichtig bei Christus zu sein. Ihm dient ihr, indem ihr alte und kranke Menschen pflegt, Arme und Einsame besucht und Kinder, die zu kurz gekommen sind, stärkt. Gleichzeitig ist Christus zu allen Zeiten Eures Lebens und Wirkens die Quelle Eurer Kraft und Eurer Freude. Ihr seid eine Kommunität, die Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Wärme ausstrahlt. Möge Gott Euch dazu weiterhin segnen.“

Mit den Worten von Lutz Drescher (Vorsitzender der Deutschen Ostasienmission (DOAM) und ehemaliger Verbindungsreferent Ostasien der EMS) wünschen wir der Diakonia-Schwesternschaft weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

사랑하는 어님들, 축하합니다! 항상 하나님의 사랑 가은데서 계시기를 기도합니다.
Liebe Schwestern, herzliche Glückwünsche. Bleibt in Gottes Liebe.