12.02.21 | Aktuelles, Pressemeldungen

EMS unterstützt die Forderung der südafrikanischen Kirchen

Gerechte globale Verteilung des COVID-19-Impfstoffs

Die Kirchen in Südafrika ermutigen die Menschen, sich impfen zu lassen, wo immer es möglich ist.

Der südafrikanische Kirchenrat fordert globale Solidarität beim Zugang zu den COVID 19-Impfstoffen und beim Teilen des Know-hows mit den armen Ländern im globalen Süden: Wir vertreten den moralischen Standpunkt, dass es gute Gründe gibt, bei den COVID-19-Impfstoffen die üblichen wirtschaftlichen Maßstäbe bei der Preisgestaltung und die 20-jährige Patentschutzzeit aufzuheben. Die Kirchen beklagen, dass die reichen Nationen der Welt übermäßige Mengen an Impfstoffvorräten für sich selbst horten, in einigen Fällen für ein Vielfaches ihrer Bevölkerung: Das ist eine Ungerechtigkeit, die die Welt nicht tolerieren sollte!

Der Generalsekretär der EMS, Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann, unterstützt den Appell des Südafrikanischen Kirchenrates. Es darf nicht sein, dass die reichen Nationen den Corona-Impfstoff unter sich aufteilen und der Rest der Welt warten muss. Wir brauchen einen fairen Zugang zum Corona-Impfstoff für die Menschen in den ärmeren Ländern der Welt, wie ihn die WHO mit ihrem COVAX-Programm entwickelt hat.

Die Kirchen in Südafrika ermutigen die Menschen, sich impfen zu lassen, wo immer es möglich ist: Die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffs sollte als ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen die Corona-Pandemie angesehen werden. Der Impfstoff stellt die beste Hoffnung dar, inmitten der Pandemie Leben zu retten. Er wird helfen, Menschen, die sich mit dem Virus infizieren, davor zu schützen, krank zu werden. Wenn mehr Menschen geimpft werden, entwickelt sich eine bevölkerungsweite Immunität, Familien und Gemeinden können allmählich zu einer normaleren Routine zurückkehren und so Leben und Lebensgrundlagen retten. Die Wissenschaft ist sich an diesem Punkt einig, dass unsere größte Hoffnung darin besteht, so viele Menschen wie möglich zu impfen.

Lesen Sie im Anhang das Statement des Südafrikanischen Kirchenrates SACC.

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, karasch@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 6367885
Auskunft: Georg Meyer, meyer@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 6367814

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