31.03.21 | Aktuelles, Pressemeldungen

Ostern: Gemeinsames Zeugnis gegen Leiden und Tod

Evangelische Mission in Solidarität ruft dazu auf, Ostertage zum Innehalten zu nutzen

„In unseren Mitgliedskirchen und Mitgliedsorganisationen werden wir an Karfreitag nicht nur des Todes Jesu gedenken, sondern auch für all die Menschen beten, die im vergangenen Jahr weltweit am Corona-Virus gestorben sind. Die Ostertage bieten die Chance, innezuhalten und der Menschen zu gedenken, um die wir trauern“, erklärt der Generalsekretär der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann. Gleichzeitig setze Ostern aber auch ein Zeichen gegen Leiden und Tod. „Wenn wir weltweit am Ostersonntag die Auferstehung Jesu von den Toten feiern, dann setzen wir auch ein gemeinsames Zeichen der Hoffnung gegen Trauer und Angst.“

Für Heidtmann ist dies ein Kennzeichen der internationalen Gemeinschaft in der EMS: „Mission geht nur, wenn man mit den Menschen unterwegs ist, nicht indem man aus der Distanz etwas für sie tut. Christliches Zeugnis (witness) muss immer ein ‚Miteinander‘ (withness) sein.“ Dies hatte der indische Theologe Prof. Dr. Sathianathan Clarke bei seinem Grundsatzvortrag auf der EMS-Vollversammlung deutlich gemacht (Näheres dazu im neuen EMS Einblick, der in diesen Tagen erscheint, und ab 6.4.2021 auf unserer Website ems-online.org/EMSEinblick bzw. ems-online.org/EMSInsights).

Dieses „Miteinander unterwegs sein“ zeige sich in der gemeinsamen Corona-Hilfe der EMS, sagt Heidtmann. In den kommenden Wochen rufe die EMS insbesondere zu Spenden für den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt auf. Damit werden Projekte der Kirchen und Missionsgesellschaften unterstützt, mit denen Frauen Hilfe erhalten und begleitet werden. Das EMS-Frauennetzwerk weise immer wieder darauf hin, dass Frauen und Kinder weltweit am meisten unter den Auswirkungen der Corona-Krise zu leiden haben. „Jesus ist bis zu seinem Tod am Kreuz den Weg der Gewaltlosigkeit gegangen. In seinem Namen engagieren wir uns weltweit für die Überwindung von Gewalt,“ begründet Pfarrer Heidtmann das gemeinsame Engagement der Kirchen.

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24
Verwendungszweck: Miteinander gegen Corona

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, karasch@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 -85
Auskunft: Dr. Dieter Heidtmann, heidtmann@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 -21

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