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05.06.19 | Aktuelles, Drei Fragen an

Drei Fragen an...

…den Leitenden Sekretär für Partnerschaft und Ökumene der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea, Dr. Sung Kook PARK.

Dr. Sung Kook PARK von der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (Foto: EMS/Conzelmann)

Sung Kook PARK (49) ist in Deutschland aufgewachsen und erst mit 15 Jahren nach Korea gekommen, sein Vater Jong-wha PARK war Pfarrer in Deutschland. Später studierte er Missionswissenschaften in Hamburg. Heute lebt er mit seiner Familie in Seoul und hat als Leitender Sekretär für Partnerschaft und Ökumene eine wichtige Funktion in der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK).

Wie sehen Sie die Beziehungen der PROK zu den Mitgliedskirchen der Evangelischen Mission in Solidarität?

Die Beziehungen haben sich verändert, sie sind sehr viel partnerschaftlicher geworden. Immerhin gibt es unsere Partnerschaft zur EMS jetzt seit 45 Jahren.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Sogar zwei (lacht). Wir stehen derzeit im engen Kontakt mit der Evangelischen Brüder-Unität in Südafrika (MCSA). Das Elim Home für Kinder mit einer Behinderung benötigt dringend Bettwäsche. Wir sind gerade dabei, diese zu organisieren und dorthin zu schicken. Das hat Soloman Paul Benjamin, Verbindungsreferent der EMS für Ostasien und Indien, vermittelt. Außerdem bemühen wir uns darum, ein Freiwilligen-Programm auf die Beine zu stellen, so dass junge Menschen aus Südafrika nach Korea kommen können und umgekehrt.

Welche Themen stehen für Sie denn derzeit im Vordergrund?

Zum einen die Friedens- und Versöhnungsarbeit. Erst im April trugen wir als PROK zum Beispiel mit 7.000 Menschen zu einer Menschenkette in der demilitarisierten Zone entlang der nordkoreanischen Grenze bei, an der etwa 50.000 Menschen teilnahmen. Zum anderen die Arbeit mit Kindern. Das Arbeitsheft der EMS „VIELFALT – Wir sind Kinder dieser Erde“ ist uns da eine große Hilfe, es wird schon in 300 Gemeinden eingesetzt. Der Inhalt regt zu großer Offenheit im Umgang mit Menschen aller Nationen an. Wenn die Kirche die Kinder in dieser Offenheit erzieht, dann blicken wir voller Hoffnung in die Zukunft.

Termine

18.09.20 , Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 70, 10249 Berlin
China – Ethik – Wirtschaft

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