21.08.19 | Aktuelles

Hilfsgüter erreichen Katastrophenopfer

Eine Delegation der CSI machte sich im Nilgiris-Distrikt im Bundesstaat Kerala einen Eindruck von der Situation vor Ort und brachte erste Hilfsgüter dorthin.

Zahlreiche indische Gegenden bleiben von schlimmen Überflutungen betroffen. Ursache sind die in diesem Jahr erneut sintflutartigen Regenfälle des Südwest-Monsuns mit hunderten Todesopfern und unzähligen Menschen, die vor den Wassermassen fliehen.

Nachdem der Monsun schon 2018 eine Schneise der Zerstörung hinterließ, werden jetzt die ersten Wiederaufbauversuche zunichtegemacht, neue Schäden kommen hinzu. Die EMS-Mitgliedskirche Church of South India (CSI) hat bereits erste Hilfsmaßnahmen in die Wege geleitet. Eine Delegation der CSI machte sich im Nilgiris-Distrikt im Bundesstaat Kerala einen Eindruck von der Situation vor Ort und brachte erste Hilfsgüter dorthin. Der EMS-Verbindungsreferent in Kerala, Pfarrer Dr. Praveen Prabhu Sudheer und Solomon Paul Benjamin von der EMS in Stuttgart, der zurzeit ebenfalls in Indien ist, berichten davon, wie rund 1.500 Menschen geholfen und 140 Familien in fünf indigenen Ortschaften in Pandalur Taluk unterstützt werden konnten.

Die EMS versucht derzeit, entsprechende Gelder zu organisieren und ist dabei auf Unterstützung, sprich: Spenden, angewiesen.

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85520604100000000124
Verwendungszweck „Kerala Fluthilfe“

Termine

28.09.19 , Ev. Akademie Bad Boll
Indien-Tagung Bad Boll

Die wahre Geschichte unserer Völker: Sprache - Widerstand - Perspektiven im internationalen Jahr (2019) für indigene Sprachen  mehr

04.10.19 , Hoffmans Höfe, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main
Internationale Tagung – Interreligiöse Studienprogramme als Aufgabe der Kirche in multi-religiösen Gesellschaften

Erfahrungen aus Indien, Japan und dem Libanon mehr