26.12.16 | Aktuelles, Drei Fragen an

Drei Fragen an...

Mega Kamase Sambo, die in Südafrika an einem Workshop der EMS zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teilgenommen hat
Mega Sambo im Kreise der Teilnehmenden des EMS-Workshops

Mega Kamase Sambo (v.r.) mit Teilnehmenden des EMS-Workshops und Regina Karasch-Böttcher, Stabsstellenleiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit (v.l.). (Foto: EMS/Lohnes)

Mega Kamase Sambo aus Indonesien ist in ihrer Kirche für internationale und ökumenische Beziehungen zuständig. Im Interview berichtet sie über ihre Arbeit und die Vorteile einer internationalen Zusammenarbeit im Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Welche Aufgaben übernehmen Sie in der Toraja Kirche, vor allem was die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betrifft?

Einen großen Teil meiner Arbeit macht die Kommunikation zwischen meiner Kirche und den ökumenischen Partnern auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene aus. In unserer Abteilung nutzen wir Print-, Web- und Soziale Medien. So versuchen wir, unsere Kirchenmitglieder, Partner und Interessierte über unsere Arbeit auf dem Laufenden zu halten.
Für die ausländischen Partner übersetze ich außerdem Dokumente der Kirche ins Englische, sodass sie über die Toraja-Kirche informiert sind. Darüber hinaus begleite und organisiere ich Besuche von ökumenischen und internationalen Delegationen, damit sie sich ein umfassendes und realistisches Bild von der Toraja-Kirche machen können und erfahren, was unsere Mission ist. Und ich schreibe für die Printprodukte unserer Kirche.

Was waren Ihre Erwartungen an den Workshop zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Südafrika?

Ich hoffe, durch einen Workshop wie diesen mein Wissen zu erweitern und so meine Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit der Toraja-Kirche besser wahrnehmen zu können. In meinem Theologiestudium hatten wir keine Kurse zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb habe ich mir das meiste nach meinem Studium selbst angeeignet und versuche, von anderen so viel zu lernen wie möglich.
Ich bin sehr dankbar und glücklich, an diesem Wissensaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern teilzunehmen. Es ist eine tolle Erfahrung, ihre Hintergründe und Fähigkeiten kennenzulernen, und ich bin mir sicher, dass nicht nur ich, sondern auch meine Kirche von diesem Workshop profitieren wird.

Was wünschen Sie sich für die Toraja-Kirche und vielleicht auch für alle indonesischen Kirchen in der Zukunft?

Ich hoffe, dass wir zukünftig in allen indonesischen Kirchen eine Ansprechperson für Presse und Kommunikation haben. Denn sie können der Kirche helfen, intern und extern besser zu kommunizieren. In Indonesien gibt es viele wunderbare Initiativen und Aktivitäten - nicht nur von Christen - für Menschen in Not. Diese Geschichten sollten kommuniziert werden, damit die Menschen die Erfolge und Herausforderungen der indonesischen Kirchen wahrnehmen und erfahren, wie sie selbst Herausforderungen bewältigen können.
In Bezug auf die EMS-Gemeinschaft sollten meiner Meinung nach alle Kirchen ihre unterschiedlichen Hintergründe wie Kultur oder Bildung miteinander teilen. Es ist wichtig, dass wir eine gute Kommunikation miteinander pflegen, voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren.

Das Interview führte Regina Karasch-Böttcher.

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