06.11.20 | Aktuelles, Pressemeldungen

„Frei für die Zukunft“

EMS stellt Weichen für die kommenden Jahre

„In den kommenden Wochen und Monaten wird sich zeigen, wie ein internationales und weltweit agierendes Missionswerk wie die EMS mit einer internationalen und weltweiten Krise umgehen lernt“, sagt Kirchenrat Klaus Rieth, Präsidiumsvorsitzender der EMS und Leiter des Referats Mission, Ökumene und Entwicklungszusammenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. „Zum Beginn der Krise sind die richtigen Entscheidungen gefällt worden: Hilfe für die, die es am meisten brauchen. Solidarität in Zeiten der Abschottung und nationalen Selbstbeschränkung. Miteinander kommunizieren statt Selbstisolation.“

Vom kommenden Montag an, dem 9.11.2020, tagen der internationale Missionsrat und die Vollversammlung der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS). An der Vollversammlung nehmen 51 Delegierte aus den 23 Mitgliedskirchen und fünf Missionswerken aus Afrika, Asien und Europa teil, die sich in der EMS zusammengeschlossen haben. Zwei Jahre nach den turnusmäßigen Neuwahlen des dreiköpfigen Präsidiums, des Missionsrates, des Finanz- und des Nominierungsausschusses finden die Versammlungen aufgrund der Corona-Beschränkungen erstmals digital statt.

Missionsrat und Vollversammlung werden über die Zukunftsstrategie der EMS für die kommenden sechs Jahre entscheiden, die unter dem Motto steht „Zur Freiheit hat Christus uns befreit” (Gal 5,1). Die EMS will ihre internationalen Programme weiter ausbauen und die Beteiligung in den Mitgliedskirchen stärken. Ein wichtiger Teil der Arbeit der EMS findet in internationalen Netzwerken statt, wie dem Jugend- oder dem Frauennetzwerk oder dem Netzwerk der Projektverantwortlichen. Diese sollen in den kommenden Jahren auf weitere Bereiche ausgeweitet werden, z. B. im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

Die EMS steht für eine solidarische Gemeinschaft über drei Kontinente hinweg, die auch in schwierigen Zeiten zusammensteht. Die Mitglieder der EMS verstehen Mission als eine evangelische Botschaft, die Mut und Hoffnung macht. Dieses gemeinsame Engagement der EMS soll in den kommenden Jahren gestärkt werden.  „Wir alle in der EMS werden anders aus dieser Krise hervorgehen,“ beschreibt Klaus Rieth die Perspektive. „Aber wir haben vorher an die Regentschaft unseres Herrn Jesus Christus geglaubt und tun dies auch in der Krise und danach. Er wird uns leiten!“

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, Karasch@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85, Mobil +49 178 6200052

Auskunft: Dr. Dieter Heidtmann, Heidtmann@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 21, Mobil +49 1520 8607600

Termine

14.12.20 , Virtuelles Seminar
Der Gott Jesu und der Gott Ceasars

Christlicher Glaube, Imperium und Widerstand. Virtuelles Seminar (Nachholtermin vom 04. Mai 2020). mehr