16.07.20 | Aktuelles

Tote nach Sturzfluten und Erdrutschen in Indonesien

Kirchenpräsident der Protestantisch-Indonesischen Kirche in Luwu (GPIL) bittet EMS um Hilfe

Gewaltige Sturzfluten haben in Süd-Sulawesi 21 Menschen getötet und Tausende Häuser zerstört. (Foto: GPIL)

In der Provinz Süd-Sulawesi sind nach Angaben der Behörden mindestens 21 Menschen durch Sturzfluten und Erdrutsche getötet worden – viele werden noch vermisst. In der Gegend wurden Schätzungen zufolge mehr als 500 Häuser zerstört – Tausende sind obdachlos.

Auslöser des Unglücks waren heftige Regenfälle, die tagelang auf das Gebiet niedergingen und zu zahlreichen Flussüberschwemmungen führten. Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählen laut Pfarrer Lambang Mandi Tandipare, Präsident der Protestantisch-Indonesischen Kirche in Luwu (GPIL), der Distrikt Masamba und der Distrikt Baebunta.

Obwohl auch die indonesischen Kirchen stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, leisten die Luwu-Kirche und die benachbarte Toraja Kirche Soforthilfen in Form von Zeltplanen und Suppenküchen. Die Evangelische Mission in Solidarität stellt der Luwu-Kirche kurzfristig 10.000 Euro Katastrophenhilfe zur Verfügung.

Im Namen der der Protestantisch-Indonesischen Kirche in Luwu bitten wir Sie herzlich um Ihr Gebet.

Nach einer Katastrophe sind die Betroffenen auf schnelle Hilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie die allgemeine Arbeit der Evangelischen Mission in Solidarität, damit wir in Krisensituation schnell und unbürokratisch helfen können. 

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24

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