17.12.20 | Aktuelles

Ein Land auf der Suche nach seiner Zukunft

Das Schneller-Magazin fragt: Quo vadis, Libanon?

Der Libanon steckt in einer Mehrfachkrise historischen Ausmaßes: Die Wirtschaft ist vollständig zusammengebrochen (Bankenkrise, Zahlungsunfähigkeit des Staates, Hyperinflation); das politische System steckt in des Sackgasse (Korruption und Vetternwirtschaft, Scheitern dreier Ministerpräsidenten); der medizinische Notstand ist ausgerufen (Covid-19 bei gleichzeitigem Ausfall zahlreicher medizinischer Einrichtungen); große Bevölkerungsteile sind von humanitärem Elend betroffen (syrische und palästinensische Flüchtlinge, Arbeitsmigrantinnen); Natur und Umwelt sind zum Teil in katastrophalem Zustand (Waldbrände, Müll- und Trinkwasserkrise). Und dann zerstört Anfang August eine Mega-Explosion im Hafen von Beirut große Teile der Hauptstadt.

Quo vadis, Libanon?

Das Schneller-Magazin hat Libanesinnen und Libanesen gefragt, wie sie ihre Zukunft und die Zukunft des Landes sehen, junge Leute, Senioren, Menschen mit Behinderungen, ExpertInnen für Bildung, Dialog und Ökumene. Deutlich wird dabei zum einen, wie tief die Verunsicherung durch alle Altersklassen und Schichten geht. Es wird aber genauso klar, wie groß die Hoffnungen auf eine bessere Zukunft sind. Auch gibt es Ideen und Visionen für einen neuen Libanon, die nicht nur das kleine Land am östlichen Mittelmeer in bessere Zeiten führen können. Gerade bei Fragen zu Bildung und Dialog können auch wir uns in Europa und der westlichen Welt inspirieren lassen von dem, was unsere Geschwister im Libanon vorschlagen.

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