20.12.20 | Aktuelles

Weihnachtsgrüße aus der EMS

EMS-Generalsekretär Dieter Heidtmann wünscht gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr

Erwartungsvoll – Kleine Könige und Engel (Foto: EMS/Lohnes)

Liebe Schwestern und Brüder,

„Lasset die Kinder zu mir zu kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Himmelreich.“

Wann lässt sich diese Aussage Jesu besser nachvollziehen als an Weihnachten? Wenn man sich die kleinen Könige und Engel aus Elim in Südafrika anschaut, dann kann man die Aufregung und die Freude der Kinder vor ihrem Auftritt im Krippenspiel richtig spüren. Eine spannungsvolle Erwartung liegt in der Luft. Wann geht es endlich los?

Bei den Kindern erleben wir den Advent noch ganz ungefiltert: Diese Vorfreude auf das Kommen Gottes, die Erwartung auf das einzigartige Ereignis. In der Weihnachtsgeschichte haben die himmlischen Heerscharen, die auf dem Foto im Hintergrund auf ihren Auftritt warten, eine wichtige Aufgabe. Sie sind es, die zusammen mit dem Engel des Herrn den Menschen als erste die einzigartige Botschaft überbringen: „Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

Und es sind die Weisen aus dem Morgenland, die dem König der Welt ihre Ehrerbietung erweisen und die die Nachricht vom neugeborenen Heiland in alle Welt tragen. Nach der Weihnachtsgeschichte haben die Weisen aus dem Morgenland Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht. Gold für den neugeborenen König, Weihrauch als Zeichen seiner göttlichen Würde und Myrrhe, eine Pflanze, aus der Arzneimittel zubereitet werden, als Geschenk für den Heiland. Was die kleinen Könige aus Elim Jesus wohl heute schenken würden? Einen Platz in ihrer Schule, die Einladung in die Kinderkirche und eine Impfung gegen die gesundheitlichen Risiken? „Lasset die Kinder zu mir zu kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Himmelreich.“ Das wichtigste Kind in der Weihnachtsgeschichte ist Jesus Christus. Gott selbst ist als Kind in unsere Welt gekommen. Das ist die Botschaft, die uns immer wieder staunen lässt. Näher kann uns Gott nicht kommen. Vielleicht spüren die Kinder auch deshalb die Bedeutung von Weihnachten in solch besonderer Weise?

An vielen Orten der Welt werden wir Weihnachten aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht so feiern können wie sonst. Sorgen und an manchen Orten auch Trauer mischen sich unter die Weihnachtsfreude. An Weihnachten spüren wir noch einmal viel intensiver, was uns in unserem Leben fehlt. Gerade dann gilt die Weihnachtsbotschaft in besonderer Weise: Gott kommt uns ganz nahe. Lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben und uns wie die Kinder in Elim darauf freuen, dass Gott an Weihnachten mitten unter uns ist: als ein Kind.

Ich wünsche Ihnen im Namen der EMS gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr!

Dieter Heidtmann
Generalsekretär der EMS

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