30.03.20 | Aktuelles, Pressemeldungen

Dieter Heidtmann startet als neuer Generalsekretär der EMS

Amtsantritt in schwierigen Zeiten

Der neue Generalsekretär der EMS Dieter Heidtmann. (Foto: Ralf Stieber, Karlsruhe)

Am kommenden Mittwoch, dem 1. April 2020, wird der württembergische Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann sein Amt als neuer Generalsekretär der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) antreten. Die EMS ist Heidtmann nicht unbekannt: Von 1997 bis 2000 war er Referent für Advocacy-Arbeit beim damaligen Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland.

Der Theologe und Politikwissenschaftler hat u.a. in Tübingen und Oxford studiert und war von 2004 bis 2010 Vertreter der evangelischen Kirchen in Europa in Brüssel. Sein Fazit: „Wer einmal erlebt hat, wie bereichernd die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen ist, den lässt die Ökumene nie mehr los.“ In den letzten Jahren war Heidtmann in der Ev. Akademie Bad Boll und im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der badischen Landeskirche für den Dialog der Kirchen mit der Wirtschaft verantwortlich.

Mission, also die Botschaft von der Zuwendung Gottes zu den Menschen weiterzugeben, sieht der 57-Jährige als den Kernauftrag der Kirchen. Die Internationalisierung der EMS habe mit der Umstrukturierung der Entscheidungsgremien begonnen, müsse aber weitergehen: „In einer Zeit, in der weltweit die Tendenz zur Abschottung und zu einer „Ich zuerst“-Haltung zunimmt, ist es besonders wichtig, als Kirchen zu zeigen, dass eine engere Zusammenarbeit allen Beteiligten mehr Möglichkeiten eröffnet.“

Der Arbeitsbeginn des neuen Generalsekretärs fällt in eine Phase intensiver Vorbereitungen. Viele Großereignisse stehen an: die Generalversammlung der EMS Ende 2020, der Ökumenische Kirchentag und die ÖRK-Vollversammlung 2021 sowie das 50jährige Jubiläum der EMS 2022. Wegen der Corona-Pandemie tritt die Planung dieser Vorhaben nun erst einmal zurück. Heidtmann wünscht sich vor allem „dass alle Mitglieder der EMS die jetzige Krise und ihre Folgen gut überstehen.“ Die EMS arbeitet derzeit sehr intensiv an Maßnahmen zur Unterstützung der Mitgliedskirchen in dieser Ausnahmesituation. Dies gilt für die materielle Unterstützung, aber auch für den Zusammenhalt im Glauben.

Pressekontakt: Regina Karasch-Böttcher, Karasch@dont-want-spam.ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85, Mobil +49 178 6200052

Auskunft: Dr. Dieter Heidtmann, Heidtmann@dont-want-spam.ems-online.org,Tel. +49 711 636 78 21, Mobil +49 1520 8607600 (auch Anfragen für Telefon-Interviews)

Ein Foto für nicht-kommerzielle Zwecke finden Sie unten. Bitte verwenden Sie dabei den folgenden Bildnachweis: Ralf Stieber, Karlsruhe.

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