31.03.20 | Aktuelles, Corona

Solidarität. Weltweit. Leben. Miteinander gegen Corona

Bitte unterstützen Sie die Corona-Spendenaktion der EMS.

Nicht alle Menschen können sich den Luxus von sozialer Distanzierung leisten.

In diesen Tagen gibt es nur ein Thema: die Corona-Pandemie. Sie bestimmt unser Denken, unsere Gefühle, unser Handeln in einem Alltag, der sich von einem Tag auf den anderen radikal verändert hat.

Für uns in Deutschland ist es eine neue Erfahrung, im Zentrum einer medizinischen Katastrophe zu stehen. Es zeigt sich zum Glück, dass unser soziales Netz stark ist. Die Gemeinschaft hält zusammen und die Menschen leisten Nachbarschaftshilfe. Die Sorge um Familie, Freund*innen, Kolleg*innen und die mittelfristige Zukunft aber bleibt. Und während wir in Europa besorgt die Entwicklung verfolgen, ist international eingetroffen, was schon seit Beginn der Pandemie zu befürchten war.

Viele Menschen sind der Corona-Pandemie schutzlos ausgeliefert.

Wir blicken mit Sorge auf unsere Brüder und Schwestern im Ausland. Die ärmsten Länder trifft die Corona-Krise besonders hart. Das Virus verbreitet sich in den Ländern unserer Mitgliedskirchen rasant. Auch sie brauchen dringend unsere Solidarität. Täglich erreichen uns Hilferufe, vor allem aus Südostasien und Afrika. Die Menschen sind entweder direkt durch eine Infektion betroffen oder fürchten aufgrund der Quarantänemaßnahmen um ihre Existenz. Besonders stark trifft es die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft – Menschen, die keinen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung haben, unter Mangelernährung leiden und die sich den Luxus sozialer Distanzierung nicht leisten können.

Mitglied der weltweiten EMS-Gemeinschaft beim Masken nähen in Südafrika.

Trotz dieser schwierigen Lage helfen die EMS-Mitgliedskirchen dort, wo es am nötigsten ist. Seit Beginn des Ausbruchs verstärken die Kirchen massiv ihre Aufklärungsarbeit in den Gemeinden. Sie verteilen Hilfsgüter wie Seife, aber auch Schutzkleidung und Einmalhandschuhe für Mitarbeiter*innen in Gesundheitszentren. Mit Hilfe von Freiwilligen richten die Kirchen Armenküchen ein und versorgen unter schwierigsten Bedingungen die Ärmsten und Schwächsten. Sie bieten Kindern in Armut einen Platz und setzen sich dafür ein, dass trotz Schulschließungen und Ausgangssperren Kinder weiter lernen können.

Trost und Halt in dieser schwierigen Zeit bieten Radio- oder Videogottesdienste. Im Wissen, dass die größten Herausforderungen noch vor uns liegen, sprechen sich die Mitglieder der weltweiten EMS-Gemeinschaft gegenseitig Mut zu – auch über soziale Netzwerke.

Lassen Sie uns gemeinsam helfen. Seit Jahren leben die EMS-Mitgliedskirchen in der Erkenntnis, dass unsere Probleme nur gemeinsam zu lösen sind. In Notsituationen hat sich diese Gemeinschaft immer als stark und solidarisch erwiesen, ganz, wie es im Buch Prediger 4,12 heißt:

„Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“

Wir bitten Sie herzlich um Ihr Gebet und Ihre Spende für die Corona-Hilfsaktion der EMS. Wir tun alles dafür, dass Ihre Spenden zielgerichtet dort eingesetzt werden, wo die Not am größten ist.

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24
Verwendungszweck „Miteinander gegen Corona“

Termine

18.09.20 , Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 70, 10249 Berlin
China – Ethik – Wirtschaft

Symposium im Berliner Missionswerk mehr

06.10.20 , Schloss Unteröwisheim, Kraichtal
Mit Partnern unterwegs

Tage der Besinnung für alle, die sich für die Mission des Friedens und der Ökumene einsetzen und interessieren mehr