3. 07. 2014 | Archiv 2014x

„Wir gedenken Pfarrer Christian Führers in unseren Gebeten für die koreanische Wiedervereinigung“

Kirchen in Korea betrauern mit den Christen in Deutschland den Tod eines Vorbilds für ziviles Engagement im christlichen Geist

"Pfarrer Christian Führer ist ein Vorbild für uns", erklärt BAE Tae-Jin, der Generalsekretär der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea. "Unser Land ist seit 60 Jahren geteilt. Pfarrer Führers Wirken an der Nikolaikirche in Leipzig hat unsere Kirche stark beeinflusst. Wir setzen uns für eine friedliche Wiedervereinigung auf der koreanischen Halbinsel ein. Wie er setzen wir unser Vertrauen auf Gott und nicht auf menschliche Ideologien. Wie er sind wir überzeugt davon, dass Teilungen friedlich überwunden werden können. Als evangelische Christen vertrauen wir der Macht des Wortes und nicht der Gewalt, die von Waffen ausgeht. Die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands, die durch Gebete und Demonstrationen in Leipzig eingeleitet worden ist, ist für uns ein Beweis für die Kraft der Hoffnung."

Zu Beginn der Fastenzeit 2014 hat die Presbyterianische Kirche in der Republik Korea deshalb "Montagabend-Gebete für die friedliche Wiedervereinigung" ins Leben gerufen. "Wir werden uns jeden Montagabend treffen und miteinander beten, bis unser Land wieder vereinigt ist", sagt Pfarrer BAE Tae-Jin.

Während seiner Sitzung in Korea hat der Missionsrat der EMS kürzlich an einem dieser Montagsgebete in Seoul teilgenommen. "Wir sind dankbar für die Unterstützung der Mitglieder der EMS-Gemeinschaft in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa, darunter den evangelischen Kirchen in Südwestdeutschland. Wir gedenken Pfarrer Christian Führers in unseren Gebeten für die koreanische Wiedervereinigung."

Pressekontakt:
Regina Karasch-Böttcher, Karasch@ems-online.org, Tel. +49 711 636 78 85

Information:
Jürgen Reichel, Reichel@ems-online.org, Tel. +49 178 636 78 31

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