28. 10. 2012 | Archiv 2012

Internationale EMS-Vollversammlung konstituiert sich in Herrenberg

Evangelische Mission in Solidarität vollzieht weiteren Schritt zur Internationalisierung

Stuttgart. Mit der Einberufung der ersten Vollversammlung vom 7.-10. November 2012 in Herrenberg (bei Stuttgart) vollzieht die Evangelische Mission in Solidarität einen weiteren Schritt zur Internationalisierung. Rund 50 Delegierte aus 27 Kirchen und Missionsgesellschaften in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa wählen den neuen EMS-Missionsrat und das Präsidium. Bereits Anfang 2012 war eine neue Satzung und der neue Name des ehemaligen Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland in Kraft getreten. Die neue Verfassung hebt die bisherige Trennung zwischen stimmberechtigen Mitglieder in Deutschland und Partnern im Ausland auf. Sämtliche Mitglieder der EMS-Gemeinschaft sind nun juristisch gleichberechtigt und haben das aktive und passive Wahlrecht. Neben Wahlen steht auch die Verabschiedung des Haushaltsplans für 2013-14 auf der Tagesordnung.

Die erste EMS-Vollversammlung steht unter dem Leitthema "Mission in Solidarität - in der Kraft des Heiligen Geistes". Die Grundsatzrede hält der koreanische Theologe Dr. KEUM Jooseop, Sekretär der Kommission für Weltmission und Evangelisation beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. In Kurzbeiträgen werden aktuelle Projekte und Programme der EMS-Gemeinschaft vorgestellt. Die EMS engagiert sich vorwiegend in den Bereichen Weitergabe des Evangeliums, schulische, berufliche und theologische Aus- und Weiterbildung, Diakonie, Armutsbekämpfung und Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. In Gesprächsgruppen haben die Delegierten Gelegenheit, Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen kulturellen und religiösen Kontexten auszutauschen. Bei einem "Abend der Begegnung" wird auch der langjährige EMS-Generalsekretär Pfarrer Bernhard Dinkelaker von der internationalen EMS-Gemeinschaft verabschiedet. Er geht zum Jahresende 2012 in den Ruhestand. (GS)

Gerd Sander
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