30.11.17 | Aktuelles

Das neue "darum" ist da

Kirche, Mission und Politik

Unpolitische Kirche ist unmöglich. Die aktuelle Darum-Ausgabe widmet sich dem Thema „Kirche, Mission und Politik“ und damit der Frage, warum Christinnen und Christen nicht unpolitisch sein können. Kirche ist selbst ein „politisches Wesen“, denn es gibt Kirchenregierungen, Kirchenparlamente und ein Kirchenvolk. Und es ist offensichtlich, dass auch die Kirche selbst eine gesellschaftspolitische Kraft ist, sowohl als Institution wie auch durch das, was ihre Gottesdienstbesucherinnen und -besucher denken, sagen und wählen.

Lesen Sie, wie kirchenpolitische Strukturen im weltweiten Vergleich aussehen, wie Kirchen sich in den verschiedenen politischen Systemen arrangieren oder widerstehen, wo Glaube und Kirche missbraucht werden, um politische Interessen zu verfolgen.

Diesen Fragen gehen wir in den Schwerpunktartikeln dieser Ausgabe an einigen konkreten Beispielen nach. So beschreibt der Südafrikaner Dieter Schütte, dass alle Glaubensaussagen in der Situation der Apartheid politisch waren: „Unpolitische Kirche ist unmöglich!“ Und Dr. Panti Filibus Musa aus Nigeria, der Präsident des Lutherischen Weltbundes, reflektiert über die Kirche als „lebendiges Gewissen der Welt“. Sechs Leitende von Missionsorganisationen antworten auf die Frage, wie politisch Missionswerke sein dürfen.

Im darum journal erfahren Sie etwas über das internationale Netzwerk von Kommunikatoren, die sich im März im indischen Chennai getroffen haben, und den Workshop für indische Fotografinnen und Fotografen aus allen Diözesen der Kirche von Südindien, den Profi-Fotograf Thomas Lohnes aus Pfungstadt dort anbot. Wir berichten von den Bemühungen des beiden EMS-Mitgliedskirchen in Südkorea um Konfliktbearbeitung und Versöhnung und stellen Ihnen das neue Arbeitsmaterial der EMS für Kindergottesdienst, Grundschulklassen und Kindergruppen vor. Außerdem hält EMS-Generalsekretär Jürgen Reichel Rückschau auf die Weltmissionskonferenz in Arusha.

Downloads and Links