Ausgabe 3/2017 - page 1

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darum-
journal
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3/2017
Alle28MitgliederderEMS, Kirchenwie
Vereine, blicken auf die Reformation
zu-
rück. In Deutschland ist das evident: Wit-
tenberg, Straßburg, Zürich und Genf lie-
gen nicht weit voneinander entfernt. Die
vielen einzelnen Reformationen vor Ort
gehören zurGeschichte.
Was aber habendieKirchen inÜbersee
mit der Reformation zu tun? Als vor 500
Jahren reformatorische Gedanken durch
Europagingen, gab es dort entweder kei-
neChristen, oderdasevangelischeGedan-
kengut ist bei ihnen zu dieser Zeit nicht
angekommen. Viele Kirchen in Afrika,
demNahenOsten oder inAsienbeziehen
sich auf die erstenMissionare, wenn sie
zurückschauen–undnicht auf Lutheroder
Calvin. Das Evangelium, dass derMensch
vorGott alleinausGnadeunddurchChris-
tus und nicht durch seineWerke gerecht
wird, kamdurchdieMission.
Das Reformationsgedenken in diesem
Jahrhat vieleKirchen inÜberseedazuge-
bracht, ihre Geschichte weiter zurückzu-
verfolgen. Die evangelischen Missionare
brachten ihre reformatorische Sicht mit:
„NurdieSchrift“ istRichtschnurdesGlau-
bens. „Christusallein“solltemandieEhre
geben. „Nur durch den Glauben“ erfasst
derMenschdiegroßeGnade, dieGott er-
weist.
ZumGedenken an die reformatorische
Botschaft pflanzte der Missionsrat, der
17-köpfige internationale Vorstand der
EMS, nun einen Baum im Luther-Garten
in Wittenberg unter dem Leitspruch aus
demGalaterbrief, Kapitel 6Vers 2: „Einer
tragedesAnderen Last, sowerdet Ihrdas
GesetzChristi erfüllen."
JürgenReichel
EMSpflanzt Baum in Luther-Garten
LindeNummer 404 im Luthergarten inWittenberg ist nunder Baum
der internationalenEMS-Gemeinschaft.
Finn-OleGärtner / ENS
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