Presbyterianische Kirche im Südsudan (PCOSS)

Besucher eines Gottesdienstes in Juba im Südsudan

Die Presbyterianische Kirche im Südsudan (PCOSS) ist 1903 entstanden. Die "Mutterkirche" war die Presbyterianische Kirche USA. Gemeinsam mit einheimischen Kräften gründeten die von ihr entsandten Missionarinnen und Missionare die neue Kirche. Zwischen mission 21 und der PCOSS bestehen seit 1974 partnerschaftliche Beziehungen, die über den Bürgerkrieg hinweg nie unterbrochen wurden.

Im Juli 2011 erlangte die Republik Südsudan als jüngster Staat der Erde die Unabhängigkeit. Die PCOSS steht im neuen Staat vor großen Herausforderungen. Zum Einen muss sie die eigene Infrastruktur aufbauen, zum Anderen wird von ihr ein Beitrag zum Aufbau des jungen Staates erwartet. Diesen leistet sie vor allem durch die Ausbildung von Hebammen in der Stadt Leer. Nach wie vor ist die Friedensarbeit in der Kirche ein bedeutendes Feld, da in der PCOSS sehr unterschiedliche Volksgruppen zusammenleben müssen. Zu den Kernaufgaben der Kirche gehören neben der theologischen Ausbildung von Evangelisten und Pfarrern in Bibelschulen, die Frauen- und Jugendarbeit sowie die ländliche Entwicklungsarbeit.