Indonesien: Ökologische Nachhaltigkeit

Seit Jahren wird der tropische Regenwald in Indonesien vor allem von Ölpalmfirmen abgeholzt. Was bleibt ist Land, das brach liegt und Menschen ohne ihre einstige Lebensgrundlage. Die Protestantische Kirche auf Sulawesi forstet die Flächen wieder auf und hilft Bauern aus der Armut.

Für das Ökosystem und die Menschen vor Ort bringt die Abholzung von Regenwald katastrophale Folgen mit sich. Das Klima verändert sich, der Boden liegt brach und die Menschen verlieren ihre Heimat und Nahrungsgrundlage. Auf Sulawesi wird der tropische Regenwald seit Jahren von Ölpalmfirmen abgeholzt. Dennoch sind die meisten Einwohner nach wie vor in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Mit ihrem Wiederaufforstungsprojekt "Improving the lazy land" (das brachliegende Land nutzen) beschreitet die Protestantische Kirche in Südost-Sulawesi (Gepsultra) neue Wege und setzt sich für die ökologische Nachhaltigkeit in Indonesien ein.

Gut für das Klima: nachhaltige Hölzer

20 Hektar Land werden in einem ersten Schritt mit 4.000 Bäumen pro Hektar bepflanzt. Die Mischung aus Teak-, Shorea- und Albiziabäume bildet eine ausbalancierte Grundlage für gutes Wachstum und einen hohen Ertrag. Die Kirche achtet darauf, dass nur ökologisch nachhaltige Baumarten angepflanzt werden, die wertvolle Hölzer für Haus-, Möbelbau oder Kunsthandwerk liefern. Brennholz soll dagegen nicht angebaut werden. So dient die Aufforstung in Sulawesi auch dem Klimaschutz, denn die bewirtschafteten Wälder verringern den CO2-Gehalt in der Atmosphäre.

Aufforstung gegen Armut

Gepflegt werden die Parzellen von der Gepsultra und ihren Mitgliedern. Durch den geregelten Einschlag und die Ernte der Früchte erwirtschaften die Gemeinden regelmäßig Einnahmen. So hat das Projekt nicht nur einen ökologischen Nutzen, sondern hilft auch Bauern aus der Armut. Die aufgeforsteten Parzellen verhelfen darüber hinaus den Kirchen zu mehr finanzieller Eigenständigkeit.
Die nachhaltige Aufforstung von Wäldern auf Sulawesi ist vorbildlich: Längst hat die Gepsultra andere indonesische Kirchen inspiriert. Mit Unterstützung der EMS setzen sich zwei weitere Kirchen auf Sulawesi und den Molukken für eine Wiederaufforstung ein. Gemeinsam können wir mit der Aufforstung die Schöpfung bewahren und Armut senken: Ehemals unnützes, brachliegendes Land bringt nun Früchte und hilft, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu verringern.

Tragen Sie durch Ihre Spende zur ökologischen Nachhaltigkeit auf Sulawesi bei und schenken Sie Menschen wieder eine Lebensgrundlage!


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