Nigeria: Nothilfe, Wiederaufbau und Trauma-Arbeit

Islamistischer Terror und bewaffnete Auseinandersetzungen haben großes Leid über Nigeria gebracht. Gemeinsam mit dem Schweizer Missionswerk Mission 21 leistet die Basler Mission – Deutscher Zweig (BMDZ) humanitäre Hilfe. Einen Schwerpunkt bildet dabei die psychosoziale Begleitung von Menschen, die durch Gewalterfahrung traumatisiert sind.

Seit 2009 verbreitet die Terrormiliz Boko Haram im Nordosten Nigerias Angst und Schrecken. Blutige Überfälle, Entführungen und Bombenanschläge haben das Land in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand versetzt. Hinzu kommt: Seit 2018 haben weitere Konflikte zwischen nigerianischen Volksgruppen ein bislang ungesehenes Maß an Gewalt erreicht. Tausende wurden brutal ermordet. Viele Familien wurden aus ihren angestammten Dörfern vertrieben oder mussten flüchten.

Soforthilfe und Nachhaltigkeit

In einigen Gebieten herrscht heute zwar wieder relative Sicherheit. Doch noch immer sind rund 2,2 Millionen Menschen gezwungen, sich fern ihrer Heimat ein neues Leben aufzubauen. Sie stehen buchstäblich vor dem Nichts und fangen wieder ganz von vorne an. Etwa eine Million der Betroffenen gehören der Kirche der Geschwister in Nigeria (EYN) an, einer Partnerkirche der Basler Mission – Deutscher Zweig (BMDZ) und von Mission 21. Das Engagement von Mission 21 und BMDZ verbindet schnell wirksame humanitäre Hilfe mit nachhaltig ausgerichteter Entwicklungszusammenarbeit. Diese Angebote richten sich an sämtliche Betroffene, ganz gleich, ob sie Christen oder Muslime sind – und stellen damit einen wichtigen Beitrag zur friedlichen Koexistenz zwischen den Religionen dar.

Grundlage für ein neues Leben

Zusammen mit regionalen Projektpartnern versorgen Mission 21 und BMDZ die Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser und dringend benötigten Gütern des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus leisten die beiden Missionswerke materielle Hilfe beim Bau von Häusern und dem Anlegen von Feldern. Dabei arbeiten sie eng mit dem regionalen Projektpartner «Emergency Preparedness and Response Team» (EPRT) zusammen. Dieser bietet zusätzlich Einkommen schaffende Maßnahmen an, mit denen Geflüchtete ihre Existenz langfristig sichern können. Ebenso erhalten Kinder Zugang zu Bildung. Es werden Schulmaterialien bereitgestellt und das Schulgeld übernommen. Doch damit nicht genug: Viele Menschen sind durch die grausamen Gewalttaten zutiefst traumatisiert und brauchen professionelle Unterstützung, um das Erlebte bewältigen zu können. Für sie wurden eigens therapeutische Angebote geschaffen.

Helfen Sie jetzt! Setzen Sie ein Zeichen gegen Terror und Gewalt. Mit Ihrer Spende schenken Sie Familien in Nigeria die Chance auf eine bessere Zukunft.  

Spendenkonto:
Basler Mission – Deutscher Zweig
Evangelische Bank eG
IBAN: DE91520604100000001180
BIC: GENODEF1EK1