Not- und Aufbauhilfe für Nigeria

Hilfsgüterverteilung in Nigeria (Foto: CoB/Cliff Kindy)

Die Krise in Nordnigeria ist nicht vorbei. Auch zwei Jahre nach der gewaltsamen Entführung von mehr als 200 Schulmädchen aus Chibok, fehlt von den meisten weiterhin jede Spur. Doch gibt es auch Erfolge in dem von Boko Haram terrorisierten Land zu feiern: Die friedensbildenden Maßnahmen der Kirche der Geschwister in Nigeria (EYN), einer Partnerkirche von Mission 21 und der Basler Mission, greifen. Das bestätigt Suzan Mark Zira, Präsidentin der EYN Frauenvereinigung "Zumunta Mata Ekklesiya". 2014 musste sie selbst vor Boko Haram fliehen. Auf der Flucht wurde ihre Familie auseinandergerissen. Erst Monate später fand sie sich in Jos wieder. Dort erhielt sie materielle und geistliche Unterstützung durch das Nothilfe-Programm der EYN, das auch aus Deutschland und der Schweiz unterstützt wird. Suzan Mark nahm zunächst selbst an kirchlichen Workshops zur Trauma-Heilung teil. Nachdem sie sich auf ihre neue Situation eingestellt hatte, übernahm sie die Leitung der Schulungen und hilft nun anderen, einen Weg aus Schmerz und Trauer zu finden.

Die EYN hilft den Notleidenden mit zwei Maßnahmen: Soforthilfe für die vielen Flüchtlinge und mittel- bis langfristige Unterstützung von Frauen, Kindern und Jugendlichen, die durch die Gewalt zu Witwen und Waisen geworden sind. Die Flüchtlinge werden mit Nahrungsmitteln, Kleidung, Decken und dringenden Hilfsgütern versorgt. Wo immer möglich, erhalten sie zudem Unterkunft in privaten und kirchlichen Räumlichkeiten, weitere Unterkünfte sind im Bau.

Spenden für die Aufbauhilfe nimmt in Deutschland die Basler Mission - Deutscher Zweig (BMDZ) entgegen und leitet sie an Mission 21 in die Schweiz weiter.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:
Riley Edwards-Raudonat, edwards-raudonat@dont-want-spam.ems-online.org