Solidarität

"Solidarität macht angreifbar"

Das Eintreten füreinander gehört zum Selbstverständnis der EMS. "Evangelische Mission in Solidarität" bedeutet auch, für die einzustehen, die nicht zur engeren Familie gehören. So heißt es in der Theologischen Orientierung: „Unser Zeugnis lebt von Zeichen lebendiger Solidarität. In heilender und versöhnender Gemeinschaft teilen wir das Leben, teilen auch das Leiden. Wir setzen uns ein für Menschenrechte, ebenso für eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern und unter allen Generationen.“

Deshalb unterstützt die EMS Minderheiten, die für ihre Rechte eintreten, wie die Buraku in Japan, Dalits in Indien oder Sinti und Roma in Deutschland. Sie reagiert in Krisen und ist deshalb für Flüchtlinge in Syrien und im Libanon tätig. Sie verbindet sich mit gesellschaftlichen Bewegungen für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung: Der Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Korea und Südafrika ist Teil der Geschichte der EMS. Die EMS-Mitglieder in Ostasien und Indonesien wirken daran mit, dass Umweltpolitik in ihren Ländern Fuß fasst. Die EMS stellt politische Forderungen, was im Nahen Osten immer Dispute auslöst. Wir wissen: Solidarität macht angreifbar.