Dalit

Dalit Solidarität in Deutschland

Früher nannte man sie "Kastenlose", weil sie keiner der vier großen Kasten im Hinduismus angehören. Heute nennen sie sich selbstbewusst "Dalit" ("gebrochene Menschen"). Ihnen bleiben aufgrund ihrer Herkunft nur die einfachsten und schmutzigen Arbeiten, wie Latrinenputzen. Diskriminiert werden sie sowohl wegen ihrer Familienabstammung als auch wegen ihrer Arbeit. Man nannte sie auch "Unberührbare", weil kein Kastenhindu in ihre Nähe und noch weniger in Kontakt mit ihnen kommen möchte. Die Botschaft des Evangeliums, dass alle Menschen gleich sind, ist in Indien insbesondere eine Botschaft der Befreiung für Dalit.

Die EMS ist Mitträgerin der Plattform "Dalit Solidarität in Deutschland", die sich für die Gleichberechtigung aller Menschen auf dem indischen Subkontinent einsetzt. Diese Plattform, mit Sitz in Hamburg, informiert in Deutschland durch Publikationen und Veranstaltungen. Vor Ort in Indien ist sie gemeinsam mit anderen Dalit-Organisationen kirchlich und politisch aktiv. Zudem unterstützt die EMS Projekte der Kirche von Südindien, die gezielt die Rechte der Dalit stärken.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Plattform "Dalit Solidarität in Deutschland".