Zwangsprostitution

koreanische Frauen bei einer Mittwochsdemonstration in Seoul

Zwangsprostituierte der japanischen Armee

Während des Pazifikkrieges 1937–1945 wurden Tausende von Frauen aus den besetzten Ländern verschleppt. Sie mussten japanischen Soldaten in Bordellen an den Kriegsfronten zu Diensten sein. Erst 1991 brachen einige mutige Frauen, die damals zur Prostitution gezwungen worden waren, ihr Schweigen.
Seitdem setzen sich weltweit Menschen dafür ein, dass sich Japan bei den überlebenden Frauen offiziell entschuldigt. In Korea arbeitet der Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan, mit dem die EMS eine enge Zusammenarbeit pflegt, für dieses Ziel.