Bewahrung der Schöpfung

Einen Bund schließen für Ökologische Gerechtigkeit

Die EMS lädt Gemeinden und Gruppen in ihren Mitgliedskirchen in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa dazu ein, diesen Bund zu schliessen und sich für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren.

Das "Ecological Community Movement Center" der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea fördert Umweltbewusstsein in den Gemeinden. In Indonesien gibt es auf Bali und Sulawesi kirchliche Aufforstungsprojekte, in Ghana wurde in einem kirchlichen Tagungshaus eine Solaranlage errichtet. In Japan und Deutschland treten Christen gegen Atomenergie und für erneuerbare Energien ein. Das sind nur einige der vielen ermutigenden Initiativen.

Für die große Transformation unserer Lebens- und Wirtschaftsweise brauchen wir die Zusammenarbeit der Kirchen im Norden und im Süden. Dabei kommt es darauf an, den Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung und für die Überwindung von Armut zu verbinden und mit Menschen anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit zusammenzuarbeiten.

Gemeinden, Einrichtungen und Gruppen aus verschiedenen Ländern, auch und gerade Direktpartnerschaftsgruppen, schließen einen Bund für ökologische Gerechtigkeit. Damit verpflichten und ermutigen sie sich gegenseitig zum Engagement für das Leben der ganzen Schöpfung. Mit ihren unterschiedlichen Ansätzen geben sie sich wechselseitig wichtige Anregungen und ermutigen einander.

Die internationale EMS-Gemeinschaft trägt somit bei zum weltweiten "Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens", der von der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 2013 in Korea ausgeht. Es ist gut, auf einem Pilgerweg mit anderen zusammen zu gehen. Zum Pilgern gehören Lieder und Gebete, Begegnungen mit Fremden und mit Menschen am Rande, sensibles Hören und Sehen, gemeinsames Nachdenken und Handeln. Es geht um innere und äußere Verwandlung. Eine Mission für das Leben.