Wer wir sind

Weltweites Netzwerk

 

Kirche vor Ort und weltweit, im gemeinsamen Zeugnis für die Gute Nachricht von Jesus Christus - die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) verbindet Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auf drei Kontinenten. Sie setzt sich ein für weltweite Mission und kirchliche Zusammenarbeit. 23 evangelische Kirchen und fünf Missionsgesellschaften in Europa, Afrika, Asien und dem Nahen Osten bilden ein Netzwerk gewachsener, langfristiger Partnerschaften.

Über Mission 21 und die Herrnhuter Missionshilfe bestehen freundschaftliche Beziehungen zu weiteren Kirchen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Unsere Vision

Dass sein Reich komme, wie im Himmel so auf Erden.

Worauf wir hinarbeiten:

· eine wachsende Gemeinschaft aus Kirchen und Missionsgesellschaften, die in ihrer Treue, Mitgliedschaft, Stärke und Vernetzung weiter wachsen

· Mitglieder, die sich ihrer tragenden Rolle für die EMS bewusst sind und diese erfüllen

· eine faire Verteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb der EMS-Gemeinschaft

· die Internationalisierung aller Aspekte der Arbeit der EMS

· die Kooperation mit der EMS und Engagement innerhalb der EMS sollen, vor allem im Hinblick auf die Jugend, attraktiver werden

· die EMS soll einer der wichtigsten Knotenpunkte innerhalb des ökumenischen Netzwerks werden

Unsere Zusammenarbeit

Bei der Missionsratssitzung in Gwangju, Korea, im Juni 2014 stand die EMS als Netz aus "heiligen Spinnen" im Mittelpunkt. Das Netzwerk spiegelt das wachsende Potenzial von weltweiten, nicht-hierarchischen Strukturen im Hinblick auf Information, Kommunikation und Handeln wider. Gruppen, die geographisch weit voneinander entfernt sind, können miteinander in Kontakt treten und Ideen und Programme erarbeiten. Die EMS-Organe und -Institutionen mit ihren speziellen Funktionen bilden so Zweigstellen in einem viel weiter gespannten Netzwerk. Auch andere Zweigstellen und Teile des Netzes - Jugend, Frauen, Freiwillige, Missionare, Studierende und Seminare - können Wege finden, untereinander und auch mit dem restlichen Netzwerk zu interagieren. Indem sie die Institutionalisierung und die Formalisierung der Beziehungen auf ein Minimum beschränkt, wird die EMS dazu in der Lage sein, Gruppen innerhalb ihres Netzwerks dazu zu ermutigen und zu befähigen, miteinander in Kontakt zu treten. Bilaterale und multilaterale Beziehungen sollen angeregt werden. Die Geschäftsstelle in Stuttgart arbeitet im Auftrag der EMS-Gemeinschaft und wird sich in Zukunft, während sie weiterhin ihre Aufgabe als Organisatorin und Förderin von Programmen und Projekten wahrnimmt, weiterentwickeln zu

· einer Stelle, die das Weiterspannen des Netzes vereinfacht und ermöglicht

· einer Informations- und Wissensquelle

· einer Unterstützerin derjenigen, die sich innerhalb des Netzes bewegen

· einer Förderin von Prozessen

· einem Ort für organisiertes Speichern und Erinnern

· einer Beobachterin von ablaufenden Prozessen

· einem Einstiegspunkt in das Netzwerk

· einer Stelle, die die Entstehung neuer Verknüpfungen oder Unternetze in die Wege leitet.

Unser Engagement in der Welt der Ökumene

Vor demselben Hintergrund fügt sich die EMS auch gut in das bestehende Geflecht ökumenischer Netzwerke ein. Alle EMS-Mitglieder gehören auch anderen Netzwerken an - nationalen Gremien, regionalen Zusammenschlüssen, Konfessionsfamilien, Zusammenschlüssen und Plattformen von Missionsgesellschaften und weltweiten Allianzen. So gut wie alle von ihnen haben Beziehungen zur ökumenischen Familie, die ihren Hauptsitz in Genf hat. Die meisten EMS-Mitglieder arbeiten mit den protestantischen Hilfsorganisationen zusammen. Eine Mitgliedschaft in der EMS schließt nicht andere Mitgliedschaften oder andere Möglichkeiten der Vernetzung aus, sondern liefert, ganz im Gegenteil, zusätzliche Einblicke und Erfahrungen bei der Vernetzung. Die EMS selbst profitiert davon, wenn möglichst viele ihrer Mitglieder gut vernetzt sind. In unseren jeweiligen Netzwerken bauen wir die Beziehungen zu anderen christlichen Familien aus. EMS-Mitlieder möchten von Freundschaft und Vertrauen geprägte Beziehungen zu protestantischen, katholischen und orthodoxen Kirchen unterhalten. Außerdem wird ausgelotet inwiefern Brücken zu evangelikalen, charismatischen und pfingstlerischen Kirchen geschlagen werden können. Die EMS-Mitglieder bauen Beziehungen zu Menschen anderen Glaubens und Nichtgläubigen auf, geleitet von gegenseitigem Respekt und mit dem Ziel, gemeinsam getreu dem Mottos aus Jeremiah 29, 7 "Suchet der Stadt Bestes dahin ich euch habe wegführen lassen" zu handeln.