2012 hat die EMS ihr 40-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Seit seiner Gründung hat sich das Werk zu einer internationalen ökumenischen Gemeinschaft entwickelt.  Der neue Name "Evangelische Mission in Solidarität" und die neue Satzung bekräftigen diesen Kurs.

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Südafrika

EMS hat Beziehungen zum Chinesischen Kirchenrat aufgenommen.

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Interaktive Zeitleiste

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Die EMS spiegelt die Bemühungen der Bauern, Handarbeiter, Bürger und Wissenschaftler - Männer wie Frauen - in den protestantischen Kirchen Mitteleuropas im 19 Jahrhundert wider, das Evangelium in die ganze Welt hinauszutragen. Nahezu unaufhörliche Evangelisationsarbeit ging Hand in Hand mit dem Aufbau von Bildungssystemen, einschließlich Berufsausbildung, und Gesundheitssystemen. Die Bewegung ging von der Basis der Kirche aus, wurde in der Form von Zusammenschlüssen organisiert und entsandte tausende von Missionaren, viele davon in eine ungewisse Zukunft. Die Beziehungen zum Kolonialsystem waren von Ort zu Ort verschieden. Manchmal existierten an ein und demselben Ort sowohl gute Zusammenarbeit als auch heftige Uneinigkeiten. Die Missionare brachten ihre Vorstellungen einer "Christlichen Zivilisation" mit und sahen sich dann plötzlich mit kulturellen Fragen und Ungewissheiten hinsichtlich der Bedeutung von Mission in spezifischen Situationen konfrontiert. In diesem Kontext wurde 1732 die "Herrnhuter Missionshilfe" gegründet, 1815 die "Basler Mission", 1860 das "Syrische Waisenhaus" aus dem der "Evangelische Verein für die Schneller-Schulen hervorging und 1884 die "Ostasien Mission", deren Schwerpunkt bemerkenswerterweise auf interkulturellem Lernen lag.

Missionsgesellschaften im 20. Jahrhundert

Die beiden Weltkriege und die Regime des Terrors im 20. Jahrhundert zerstörten jegliche Illusionen einer "Christlichen Zivilisation" in Europa. Die Gründung "junger Kirchen", die oft auf die Unabhängigkeit von Kolonien folgte, änderte die Beziehungen zu den europäischen Missionsgesellschaften: Kirchen in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und Lateinamerika wurden zu "Partnern". Mit "Mission auf sechs Kontinenten" wurde anerkannt, dass jede einzelne Kirche dafür verantwortlich ist, ihre missionarischen Aufgaben zu definieren und zur Missionsarbeit anderer Kirchen vor Ort beizutragen. Oft wurden historische Verbindungen aufrechterhalten. In Mitteleuropa spalteten sich die Missionsgesellschaften häufig in einen schweizerischen und einen deutschen Zweig auf. Das "Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland" wurde 1972 von deutschen Kirchen als Dachorganisation für protestantische Missionsgesellschaften, die aus diesem Teil Deutschlands heraus operierten, ins Leben gerufen. In Anbetracht der weit zurückgehenden Tradition der Zusammenarbeit und mit der Absicht, den gemeinsamen Weg bei der weltweiten Mission Gottes weiterzugehen, sahen Kirchen und Missionsgesellschaften im Süden wie im Norden in den 1990er Jahren, dass es an der Zeit war, Verantwortlichkeiten, Einfluss und Ressourcen zu teilen. Die neue Satzung des nunmehr in "Evangelische Mission in Solidarität" umbenannten Missionswerks (2012) verwandelt eine ehemals deutsche Missionsgesellschaft in eine internationale Gemeinschaft aus Mitgliedern mit gleichen Rechten, die auf eine komplett internationale Zusammenarbeit innerhalb der EMS abzielt.