Korea: Hoffnung und Zuversicht für junge Menschen

Gerade auch junge Menschen können im Glauben Orientierung finden. Der Nationale Jugendverband der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK) versteht sich als Wegweiser in einer von Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und Krisen geprägten Gesellschaft.

Immer mehr junge Koreaner*innen fühlen sich überfordert durch die hohen gesellschaftlichen Erwartungen, die an sie gestellt werden: Es ist schwierig, eine Wohnung und eine adäquate Arbeit zu finden. Wer einen Job hat, muss sich oft mit unfairen Arbeitsbedingungen auseinandersetzen. In der schnelllebigen, auf den äußerlichen Erfolg fixierten Gesellschaft des südostasiatischen Landes fehlt es zudem an spiritueller Orientierung. Die jungen Koreaner*innen werden häufig mit ihren Problemen allein gelassen. Dies wurde durch Corona zusätzlich verstärkt. Zusammen mit den globalen Krisen wie dem Klimawandel und wachsenden politischen Konflikten, führt dies bei vielen jungen Menschen zu seelischer Belastung bis hin zu psychischen Erkrankungen. 

Aus dem Dunkel ans Licht führen 

Wie kann der christliche Glaube helfen, psychische und seelische Gesundheit zu fördern? Wie kann gemeinschaftliches Leben organisiert werden und gleichzeitig positiv auf andere Menschen ausstrahlen? Hier Hilfestellung zu leisten und praktische Orientierung zu geben, ist eines der wichtigsten Anliegen des Nationalen Jugendverbandes der PROK. Direkte Beratung bietet konkrete Hilfe, um Wege aus der Arbeitslosigkeit zu finden und Finanzierungsprobleme zu lösen. Im Schutz der christlichen Gemeinschaft lernen die jungen Erwachsenen, ihre Krisen sowohl persönlich als auch gesellschaftlich zu überwinden.

Korea

51,4 Mio. Einwohner*innen mit 9% Jugendarbeitslosigkeit

Stärke durch Gemeinschaft im christlichen Glauben 

Der Nationale Jugendverband der Presbyterianischen Kirche unterstützt und begleitet die Projekte, Konzepte und Ideen junger Menschen. Neben der aktiven Begleitung durch die Mitarbeitenden in der Jugendarbeit unterstützt die Kirche die Projekte der Jugendlichen auch finanziell. Darüber hinaus stellt ihnen der Nationale Jugendverband Räumlichkeiten zur Verfügung und unterhält in den einzelnen Gemeinden Jugendzentren. Dort finden die jungen Erwachsenen einen Rückzugsort und Ruhepol. 

Der Jugendverband organisiert zudem eine Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten. Jugendfreizeiten, ökumenische Wanderungen oder Jugendsonntage tragen zur Bildung einer starken Gemeinschaft bei. Die jungen Erwachsenen finden hier Gelegenheit, dem hektischen koreanischen Alltag zu entfliehen. Christliche Themen, wie Spiritualität, Pilgerreisen oder Diakonie zählen zu den Inhalten. Viele für den persönlichen Glauben bedeutsame Erfahrungen, Gespräche und Kontakte entwickeln sich im Lauf der gemeinsamen Aktivitäten und stärken die Bindung zwischen Kirche und Gesellschaft. 

Projektziele

Immer mehr junge Menschen in Korea fühlen sich von der Gesellschaft abgehängt. Der Beruf verdrängt zusehends das Gemeinschafts- und Sozialleben. In Gott verwurzelt und der Welt zugewandt – so möchte der Nationale Jugendverband der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK) den jungen Menschen helfen, über den Glauben Orientierung zu finden und mit ihnen gemeinsam die gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Die Jugendorganisation der PROK schafft Räume und Lernfelder, in denen junge Menschen Leben erfahren, verstehen und gestalten lernen.

Projektarbeit

Umfassende Angebote für gemeinsame Aktivitäten und spirituelles Leben stärken die Gemeinschaft. Bildungsprojekte liefern Informationen zu den Themen, die den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive aufzeigen. Der Nationale Jugendverband der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK) unterstützt und begleitet die Projekte, Konzepte und Ideen junger Menschen und bietet ihnen einen Rückzugsort und Ruhepol. Zweimal im Jahr organisiert die Jugendorganisation der PROK Wochenseminare. Die jungen Erwachsenen finden hier Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und sich christlichen Themen und Inhalten zu widmen. 

Projektpartner

Die 1953 gegründete Presbyterianische Kirche in der Republik Korea (PROK) gehört mit 340.000 Mitgliedern, die sich in rund 1.450 Gemeinden versammeln, zu den kleineren Kirchen im Land. Während der langen Jahre wechselnder Militärdiktaturen engagierte sich die PROK für Menschenrechte und Demokratisierung, für soziale Gerechtigkeit und für Frieden und Wiedervereinigung. Während des Aufstiegs Südkoreas zu einer der führenden Industrienationen rückten auch ökologische Themen in den Fokus der kirchlichen Arbeit.

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Bei allgemeinen Fragen nutzen Sie bitte das unten stehende Kontaktformular. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung – telefonisch oder per E-Mail.

 

Solomon P. Benjamin

Fachbereichsleiter Indien und Ostasien

+49 711 636 78 -42

benjamin@dont-want-spam.ems-online.org

Angelika Jung

Fachbereichsleiterin Fundraising

+49 711 636 78 -63

jung@dont-want-spam.ems-online.org

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