Süd-Nord-Austausch

Die Welt zu uns

Junge Menschen aus den EMS-Mitgliedskirchen aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten werden vom Ökumenischen FreiwilligenProgramm (ÖFP) der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) in deutsche Gemeinden/Partnerschaftsgruppen vermittelt. Grundlegend für den Freiwilligeneinsatz sind Glauben, Leben und Lernen. Das ÖFP ermutigt Kirchengemeinden/Partnerschaftsgruppen, den interkulturellen Austausch zu wagen und gelebte Ökumene auszuprobieren.

Der Gast bereichert das Gemeindeleben

  • Die Gemeindemitglieder lernen junge Menschen aus dem Ausland mit unterschiedlicher Weltanschauung und religiöser Prägung persönlich kennen.
  • Gemeindeveranstaltungen profitieren von Anregungen oder Berichten der Gäste aus ihren Heimatländern.
  • Die sozialen Einrichtungen in der Gemeinde werden durch die internationalen Gäste bereichert.
  • Die eigene religiöse Auseinandersetzung erhält ökumenische Impulse.
  • Der Eine-Welt-Gedanke wird lebendig.
  • Das internationale kirchliche Netzwerk wird gestärkt.

Die Gemeinde beherbergt den Gast

  • Sie bietet Unterkunft und Verpflegung in einer Gastfamilie und übernimmt dafür die Kosten.
  • Gemeindemitglieder begleiten den Gast durch das Gemeindeleben.
  • Die Gemeinde sucht Hospitationsstellen in sozialen Einrichtungen, in landwirtschaftlichen, handwerklichen oder anderen Betrieben.
  • Die Gemeinde übernimmt für die/den Freiwillige/n das Taschengeld (150 Euro monatlich), die Kosten des Sprachkurses (privat oder professionell) sowie Monatstickets für den Öffentlichen Nahverkehr.

Das ÖFP vermittelt und unterstützt

  • Es begleitet die Gemeinde und die Freiwilligen während des gesamten Freiwilligendienstes (Ende Januar bis Ende Juli).
  • Es übernimmt die Visa- und Einreiseformalitäten.
  • Es bietet auf Wunsch ein interkulturelles Vorbereitungsseminar für die gastgebende Kirchengemeinde und berät in Konfliktfällen.
  • Es führt drei mehrtägige Begleitseminare für die Freiwilligen durch.

Die Kontaktbeauftragten der Landeskirchen stehen den Gemeinden ebenfalls beratend zur Seite. Gemeinden müssen mit etwa einem Jahr Vorlaufzeit rechnen, bis sie eine/n Freiwillige/n aufnehmen können.