Montag, 11. Mai 2026

Brücken der Verständigung bauen

Gruppenbild von Vertreter*innen bei der deutsch-chinesischen Kirchenkonsultation in Berlin.
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Bei der deutsch-chinesischen interreligiösen Konsultation in Berlin betonte der Präsident des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, die Bedeutung der Religionen für den Zusammenhalt zwischen den Menschen weltweit.

„Die Religionen können in Krisenzeiten Brücken der Verständigung bauen“, sagte Bedford-Strohm in seinem Grußwort beim Empfang der Konsultation.

Der Vorsitzende der chinesischen Drei-Selbst-Bewegung, der staatlich anerkannten evangelischen Dachorganisation in der Volksrepublik China, Pfarrer Xu Xiaohong, überreichte Bedford-Strohm als Zeichen der kirchlichen Verbundenheit einen Scherenschnitt eines Phönixes. Der Phönix ist in den chinesischen Kirchen ein Symbol für die Auferstehung Christi.

Die deutsch-chinesische interreligiöse Konsultation wurde vom deutschen Dachverband der EMS, der Evangelischen Mission Weltweit (EMW), und der EKD veranstaltet. Die EMS ist mit den chinesischen Kirchen über die Amity Foundation verbunden, einer unabhängigen diakonischen Organisation, deren Projekte die EMS seit vielen Jahrzehnten unterstützt.

„Es ist wichtig, dass wir auf kirchlicher Ebene die Kontakte zwischen den Menschen aufrechterhalten“, betont Dieter Heidtmann, Generalsekretär der EMS. „Das gilt insbesondere dann, wenn die Verständigung auf anderen Ebenen schwierig ist.“