Montag, 20. Juli 2026

DOAM-Infobrief: Deutsch-Ostasiatische Ökumene

Brücken des Glaubens und des Friedens

Der neue Infobrief der Deutschen Ostasienmission (DOAM) blickt auf interkulturell gelebten Glauben in Deutschland, stellt persönliche Veränderungen in DOAM und EMS vor und lässt die jahrzehntelange Kontinuität des DOAM-Wirkens für Frieden und Verständigung lebendig werden.

Mit einer tief empfundenen Meditation unter dem Titel „frieden kriegen“, die schon den Blick auf die DOAM-Tagung im Oktober zu Militarismus und Pazifismus in Ostasien lenkt, verabschiedet sich Pfr. Carsten Rostalsky von seiner langjährigen Arbeit für den DOAM-Infobrief.

Der neue, aus Südkorea stammende EMS-Fachbereichsleiter für Ostasien stellt sich in dieser Ausgabe vor. In einem Fünf-Punkte-Plan skizziert er anschaulich, wie er traditionsreiche Arbeitsfelder festigen, die in Deutschland lebenden Koreaner:innen, Japaner:innen und Taiwan-Chines:innen dabei einbeziehen, und die gemeinsame Arbeit mit der DOAM strategisch weiterentwickeln möchte.

Wie lebendig die deutsch-ostasiatische Ökumene in der Praxis aussehen kann, beschreibt ein Bericht über den jährlichen Ostasien-Gottesdienst in Berlin. Er schildert eindrücklich, wie gerade die Vielfalt der Sprachen eine ganz besondere Atmosphäre schafft, in der ein spürbarer, gemeinsamer Geist der Einheit erlebbar wird.

Der Blick geht in dieser Ausgabe jedoch auch zurück: Ein bewegender Nachruf würdigt das Leben und Wirken von Dr. YEO Sung-Sook. Die Mitbegründerin der südkoreanischen Diakonia-Schwesternschaft ist im gesegneten Alter von 108 Jahren verstorben.

Ein Bericht aus der Arbeit des Tomisaka Christian Center in Tokyo und der Hinweis auf das Interview des koreanischen öffentlichen Senders KBS mit Dr. Winfried Glüer, dem ehemaligen EMS-Ostasienreferenten und DOAM-Geschäftsführer, zum 46. Jahrestag des Gwangju-Aufstands, runden den Newsletter ab.

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