Montag, 09. März 2026

Aufruf: Wir bitten um Gebet und Unterstützung für den Nahen Osten

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Der Krieg im Nahen Osten trifft unsere Mitgliedskirchen und ihre Einrichtungen im Libanon, in Jordanien, Palästina und Israel mit voller Wucht. Schulen müssen schließen, Menschen sind auf der Flucht und kirchliche Häuser werden zu Schutzräumen für Geflüchtete. Inmitten von Gewalt, Unsicherheit und politischer Instabilität leisten unsere Mitgliedskirchen unermüdlich Hilfe – und sie brauchen dringend unsere Unterstützung.

Was unsere Geschwister derzeit erleben

Libanon – Schließungen, Fluchtbewegungen und humanitäre Not

Die Johann Ludwig Schneller Schule musste geschlossen werden, da die Straßen rund um das Gelände als unsicher gelten. Viele Familien sind nach Norden geflohen. Die Straßen im Nordteil Beiruts sind voller Autos, in denen die Menschen schlafen, weil sie sonst keine Unterkunft mehr finden.  
Die Nationale Evangelische Kirche in Beirut (NECB) hat ihr früheres Schulgebäude als Zufluchtsort für Vertriebene geöffnet. Auch die Near East School of Theology (NEST) hat Lebensmittel und Wasser bevorratet.  

Jordanien – Angespannte Ruhe und ständige Alarmbereitschaft

Obwohl auch Jordanien Angriffen mit Drohnen und Raketen ausgesetzt ist, ist die Theodor Schneller Schule bisher weiter geöffnet. Sirenenalarm ist alltäglich. Trümmerteile abgeschossener Raketen gehen in bewohnten Gebieten nieder.  Die EMS-Freiwilligen in Jordanien sind inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt. Die Menschen vor Ort haben jedoch nicht die Möglichkeit, in ein sicheres Land zu fliehen.

Palästina und Israel – Alltag unter Beschuss

Die Menschen erleben Raketenangriffe, es gibt Verletzte und Tote. Der Erzbischof der Bischöflichen Kirche in Jerusalem und dem Mittleren Osten, Hosam Naoum, ruft eindringlich dazu auf, für den Schutz der Zivilbevölkerung zu beten, insbesondere für die Mütter, die Kinder, die Älteren.

Kirchen als „Schutzräume christlicher Liebe“

Trotz aller Belastungen bleiben unsere Mitgliedskirchen Orte des Trostes und der Versöhnung. Erzbischof Naoum schreibt: „Wir Christen müssen Brückenbauer bleiben, wir müssen die Türen zur Versöhnung offenhalten.“

Unser dringender Aufruf

Beten Sie mit uns

- für Frieden und ein Ende der Gewalt
- für Schutz und Kraft für unsere Mitgliedskirchen, ihre Gemeindemitglieder und Ehrenamtlichen
- für die vielen Menschen, die fliehen müssen oder geliebte Menschen verloren haben
- für politisch Verantwortliche, die Entscheidungen von großer Tragweite treffen

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Ihre Unterstützung wird dringend benötigt, damit wir vor Ort:

- Geflüchtete sicher unterbringen können
- Lebensmittel, Wasser und dringend benötigte Hilfsgüter bereitstellen
- Kinder und Jugendliche weiter betreuen, schützen und begleiten

Jeder Beitrag an den EMS-Nothilfefonds – ob klein oder groß – kommt Menschen in Krisengebieten und Notlagen zugute, wie jetzt im Nahen Osten.

„Betet für uns.“ 

Mit diesen Worten schließen unsere Geschwister im Nahen Osten ihre Berichte. Nehmen wir diesen Ruf an – im Gebet, im Mittragen und im Teilen dessen, was wir geben können. 

Spendenkonto
Evangelische Bank eG
IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: EMS-Nothilfe