Freitag, 18. September 2026

Korea: EMS bekräftigt Gemeinschaft mit PROK und PCK

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EMS nahm an den Generalversammlungen 2026 der PROK und PCK teil und bekräftigte die Verbundenheit der Mitgliedskirchen, den gemeinsamen Auftrag sowie Solidarität, Hoffnung und Zusammenarbeit in der weltweiten EMS-Gemeinschaft. 

Die Presbyterianische Kirche in der Republik Korea (PROK) und die Presbyterianische Kirche Koreas (PCK), zwei langjährige Mitgliedskirchen der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), hielten ihre jeweiligen Generalversammlungen vom 15. bis 17. September 2026 ab. Die Generalversammlung der PROK fand im Sono Belle Vivaldi Park in Hongcheon, Provinz Gangwon, statt, während die PCK in der Dorim Church in Seoul tagte. 

Die Versammlungen brachten Kirchenleitende, Delegierte und Vertreterinnen und Vertreter aus dem ganzen Land zusammen. Sie boten Raum für Gottesdienst, gemeinsame Beratung und Entscheidungen über wichtige Fragen des kirchlichen Lebens und der Ziele im kommenden Jahr. Die Tagungen waren geprägt von einer starken Atmosphäre der Gemeinschaft, des Gebets und der gemeinsamen Verantwortung für das Zeugnis der presbyterianischen Kirchen in Korea. 

Mehr als 40 internationale Gäste nahmen an den Generalversammlungen teil und unterstrichen damit die weitreichenden und langjährigen Beziehungen zwischen Kirchen weltweit. Die EMS wurde vertreten durch ihre Präsidentin, Pfarrerin Anne Heitmann, sowie durch Pfarrer Dr. Kang-Hee Han, Leiter des Fachbereichs Ostasien. Begleitet wurden sie von Sunyoung Huh, Regional Support Officer Korea, und der EMS-Freiwilligen Emilia Kappelsberger.

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Starke Verbundenheit bekräftigt 

Im Namen der EMS überbrachte Pfarrerin Anne Heitmann Grüße und Glückwünsche an die neu gewählten Moderatoren der Generalversammlungen: Rev. Young-Wi Kwon (PCK) und Rev. Jong-Hee Kim (PROK). Sie dankte beiden Kirchen für ihre langjährige Mitgliedschaft in der EMS und betonte, wie wichtig es sei, die Gemeinschaft und das gemeinsame Engagement der EMS-Mitgliedskirchen weltweit weiter zu stärken. 

In ihrem Grußwort hob sie das gemeinsame Anliegen der EMS und ihrer Mitgliedskirchen hervor, sich für Leben, Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Sie ermutigte beide Kirchen, ihren Weg als Teil der EMS-Gemeinschaft fortzusetzen und Erfahrungen, Gaben und Hoffnungen über Grenzen und Generationen hinweg miteinander zu teilen. 

Ein besonders bewegender Moment ereignete sich während der Generalversammlung der PROK, als Pfarrerin Heitmann eingeladen wurde, vor der Versammlung zu sprechen. In ihrer Ansprache stellte sie das aktuelle EMS-Thema „Ambassadors of Hope – Hoffnung teilen“ vor und betonte, dass christliche Hoffnung nicht auf Optimismus beruhe, sondern auf Gottes Verheißung der Erneuerung der Schöpfung. 

„Als Botschafterinnen und Botschafter der Hoffnung vertrauen wir auf Gottes Verheißung, aber niemals allein. Wir tun dies in Gemeinschaft mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt“, sagte sie. „Während wir uns unter Gottes Zusage versammeln, dass er alles neu machen wird, freue ich mich, der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea diese Kerze als Zeichen der Hoffnung zu überreichen.“ 

Die von der EMS überreichte Kerze wurde zu einem sichtbaren Symbol der Hoffnung, die Kirchen über Kontinente hinweg miteinander verbindet. Zugleich brachte sie den Wunsch zum Ausdruck, dass die Gemeinschaft der EMS-Mitgliedskirchen, einschließlich PROK und PCK, auch weiterhin als Zeichen von Solidarität und gegenseitiger Begleitung in einer sich wandelnden Welt leuchten möge. 

Die Teilnahme der EMS an beiden Generalversammlungen bot nicht nur Gelegenheit, Grüße zu übermitteln, sondern auch die engen Verbindungen innerhalb der EMS-Gemeinschaft zu bekräftigen. Durch Zusammenarbeit, theologischen Austausch, weltweite Solidarität sowie ihr gemeinsames Engagement für Gerechtigkeit und Frieden leisten PROK und PCK wichtige Beiträge zur ökumenischen Bewegung weltweit.