Freitag, 23. Februar 2024

Hoffnung auf Versöhnung – trotz allem

Das neue Schneller-Magazin zur Situation in Palästina und Israel

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Schon vor dem 7. Oktober fiel es nicht leicht, an Frieden und Versöhnung im Nahen Osten zu glauben. Nach dem brutalen Überfall der Hamas auf Israel und seitdem der Krieg in Gaza immer mehr Menschen in den Tod reißt, fällt es noch schwerer. Zu viele Lebensfäden wurden seither abgeschnitten, zu groß ist das menschliche Leid auf beiden Seiten, zu mächtig die Traumata in beiden Gesellschaften, als dass man Frieden und Versöhnung eine realistische Chance einräumen möchte.

Aber geht es in der Menschheitsfrage nach Frieden und Versöhnung allein um Realismus? Es gibt Menschen in Palästina und Israel, die nach wie vor und trotz allem am Gedanken der Versöhnung festhalten, nicht weil sie naive Träumer wären. Vielmehr glauben sie daran, dass der Mensch so geschaffen wurde, dass er nicht nur Krieg, sondern auch Versöhnung kann. Sie glauben an die Versöhnungspotenziale der Religionen, an die Kraft des Glaubens, an das Menschliche im Menschen – und bleiben dabei ganz auf dem Boden der Tatsachen. Denn eine solche innere Haltung muss sich im komplizierten Alltag bewähren.

Im neuen Schneller-Magazin finden Sie solche Stimmen. Ihnen zuzuhören, ist in düsteren Zeiten besonders wohltuend und ermutigend. Genau so versteht sich auch der Weltgebetstag, als ein Angebot, sich in das weltweite Band des Friedens einzuknüpfen und gemeinsam für die Menschen und für Frieden im Heiligen Land zu beten. Auch darum geht es in der neuen Ausgabe.

Und schließlich gibt es eine großartige Geschichte aus der Theodor-Schneller-Schule in Amman. Dort plant man die Generalsanierung der Internatsräume. Klingt erst mal nicht spannend?

Dann lesen Sie selbst, warum das einzigartig ist …