Dienstag, 08. September 2026
Weltweit Hoffnung teilen: EMS-Sonntag 2026 verbindet Christinnen und Christen auf vier Kontinenten
Unter dem Motto „Ambassadors of Hope – Hoffnung teilen“ feiern Gemeinden der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) rund um den 20. September 2026 weltweit Gottesdienste. Die internationale Gemeinschaft setzt damit ein Zeichen für Hoffnung, Versöhnung und gelebte Solidarität in einer Zeit globaler Krisen.
„In einer Zeit, die von tiefen Spaltungen und zunehmender Polarisierung geprägt ist, setzt unser gemeinsames Feiern des EMS-Sonntags ein starkes Zeichen: Es vertieft die Verbundenheit von Christinnen und Christen weltweit und macht Hoffnung und Solidarität sichtbar“, sagt Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann, Generalsekretär der EMS.
Der EMS-Sonntag erinnert zugleich an die Gründung der Evangelischen Mission in Solidarität am 16. September 1972. Seit mehr als fünf Jahrzehnten verbindet die Gemeinschaft Kirchen und christliche Organisationen in Afrika, Asien, Europa und dem Nahen Osten in ihrem Engagement für Glauben, Gerechtigkeit und Solidarität.
Das Thema des EMS-Sonntags 2026 rückt die gemeinsame Berufung der Kirchen in den Mittelpunkt, Gottes Hoffnung in einer verletzten Welt sichtbar zu machen. Als „Botschafterinnen und Botschafter der Hoffnung“ tragen die Mitgliedskirchen diese Botschaft in ihre Gemeinden und Gesellschaften hinein. Gottesdienste finden unter anderem im Nahen Osten, in Indonesien, Indien, Südafrika und Deutschland statt.
In Stuttgart wird am 20. September 2026 um 11 Uhr in der Hospitalkirche, dem Gründungsort der EMS, ein Abendmahlsgottesdienst mit ökumenischen Gästen gefeiert. Die Leitung hat Pfarrer Benedikt Jetter.
Die Liturgie für den EMS-Sonntag 2026 wurde gemeinsam mit der Presbyterianischen Kirche von Korea (PCK) und der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK) entwickelt. Sie bringt Impulse aus den reichen gottesdienstlichen Traditionen Koreas in die weltweite Gemeinschaft ein.
„In einer Welt, die von Spaltung, wirtschaftlicher Not und ökologischen Krisen geprägt ist, sind die PCK und die EMS dazu berufen, mutig an einer Welt mitzuwirken, in der jedes Geschöpf und jede Gemeinschaft in Gottes reicher Gnade aufblühen kann“, sagt Sangdo Choi, Generalsekretär der PCK.
Die Kollekten des EMS-Sonntags unterstützen Projekte und Programme der internationalen EMS-Gemeinschaft für Menschen, die von Armut, Krankheit, Behinderung oder den Folgen von Krieg betroffen sind.
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