Montag, 15. Juli 2024
Wir spüren hier: Wir sind nicht allein
Mut und Hoffnung im Kampf für gleichberechtigte Teilhabe
Es muss nicht immer das Große und Bedeutende sein, das die Welt bewegt, auch das Kleine kann mit viel Mut und Hoffnung zur treibenden Kraft werden. Wie wichtig die Erfahrungen von Minderheiten sind, hat die diesjährige Tagung im Juni unter dem Titel „Minderheiten kämpfen für gleichberechtigte Teilhabe in Kirche und Gesellschaft“ gezeigt.
Der neue DOAM-Infobrief berichtet über diese Tagung, die den Kampf der benachteiligten Minderheiten der Buraku (Japan), der Dalit (Indien) und der Sinti und Roma (Deutschland) gegen Diskriminierung persönlich erfahrbar machte. Referierende und Repräsentant*innen dieser Minderheiten erzählten von persönlichen Erfahrungen, aber auch vom langwierigen Weg durch die Institutionen für die von ihnen Vertretenen. In Workshops konnten sich die Teilnehmer*innen in die Situation der Diskriminierten hineinversetzen und neue Lösungsansätze überlegen.
Vorangegangen war die diesjährige Vorstandssitzung, bei der sich die Arbeitsgruppen der DOAM in ihrer neuen Struktur vorstellten. Sie haben seit der Umstrukturierung bereits intensiv getagt und Inhalte umgesetzt. Im Infobrief schildern Tagungsteilnehmende, Workshop-Verantwortliche und AG-Sprecher*innen ihre Erfahrungen. Es wird deutlich, wie lebendig, modern, interkulturell und interreligiös verbindend die DOAM wirken kann. Am besten lässt sich dieses Gefühl mit dem Resümee eines Tagungssprechers zusammenfassen: „Wir spüren hier, dass wir nicht allein sind“.