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Entdecke das Ökumenische FreiwilligenProgramm

Beim Ökumenischen FreiwilligenProgramm wirst du Teil einer Gemeinschaft, die aktiv die Welt mitgestaltet. Du lebst in einem anderen Land, arbeitest in sozialen Projekten und lernst, wie globales Handeln wirkt.

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Die Einsatzorte

Jedes Jahr entsendet es Freiwillige in unterschiedliche Einsatzbereiche der EMS-Mitgliedskirchen in Südafrika, Indien, Ghana, Kamerun, Japan, Südkorea, Indonesien, Jordanien und dem Libanon

Die Aufenthaltsdauer beträgt für alle Gastländer neun bis zehn Monate. Die Karte unten bietet dir einen ersten Überblick über die Gastländer und jeweiligen Arbeitsbereiche. Die Einsatzstellen können von Jahr zu Jahr variieren.

  • Ghana
  • Südafrika
  • Kamerun
  • Indien
  • Jordanien
  • Japan
  • Südkorea
  • Malaysia
  • Libanon
  • Indonesien

Ghana

Bildungsarbeit in Ghana

Das ÖFP bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten in Ghana. Alle Einsatzstellen befinden sich in Einrichtungen der Presbyterianischen Kirche von Ghana (PCG), die ein sehr lebendiges Zusammenleben in der Gemeinschaft pflegt.

Agogo Hospital

Das Agogo Hospital ist ein ehemaliges Missionskrankenhaus, das von der Baseler Mission gegründet wurde und inzwischen von der PCG betrieben wird. Freiwillige unterstützen auf der Kinderstation des Krankenhauses die Betreuung von langzeiterkrankten Kindern und helfen den Mitarbeitenden bei der Gestaltung des Unterrichtsprogramms sowie bei der Umsetzung von kreativen Tagesprogrammen. 

Ramseyer Vocational/Technical Institute

Das Ramseyer Institut ist eine kirchliche Berufsschule, die Ausbildungen in verschiedenen Fachrichtungen anbietet. Die Schüler*innen können hier einen Abschluss als Koch oder Köchin, Schneider*in, Elektriker*in oder Maurer*in erwerben. Die Freiwilligen arbeiten an der Schule mit und unterstützen den praktischen Unterricht im handwerklichen oder technischen Bereich. Darüber hinaus helfen die Freiwilligen den Schüler*innen dabei, Englisch zu lernen.

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf zehn Monate festgelegt und werden durch das weltwärts-Programm gefördert.

Südafrika

Jedes Leben ist wertvoll

Elim Home

Seit vielen Jahren kümmert sich das Elim Home in Südafrika um Kinder und junge Erwachsene mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen. Die Einrichtung bietet etwa 50 Menschen im Alter zwischen vier und 34 Jahren einen Pflege- und Betreuungsplatz. Für die betroffenen Familien ist die Hilfe und Unterstützung eine große Erleichterung. Oft stammen die Bewohner*innen aus armen Verhältnissen und haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Freiwilligen unterstützen die Mitarbeitenden in der täglichen Betreuung der Bewohner*innen. Sie helfen bei pflegerischen Aufgaben und unterstützen das Personal bei der Umsetzung von kreativen Tagesprogrammen. 

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf zehn Monate festgelegt und werden durch das weltwärts-Programm gefördert.

Kamerun

Aufgrund der politischen Situation in der anglophonen Region sind bis auf weiteres keine Entsendungen von Freiwilligen nach Kamerun möglich.

Indien

Leben und Lernen in Indien

Das ÖFP bietet viele Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige in Indien. Alle Einsatzplätze befinden sich in sozialen Einrichtungen der Kirche von Südindien (CSI), einer der größten Kirchen Asiens, und lassen sich in drei Arbeitsschwerpunkte einteilen:

Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Die CSI betreibt mehrere Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und bietet Wohn- und Ausbildungsmöglichkeiten vor allem für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen an. In diesem Kontext werden Freiwillige in Internaten, Schulen und Heimen für Kinder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen eingesetzt und unterstützen die Arbeitsabläufe der jeweiligen Einrichtung.

Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Ein Schwerpunkt der CSI liegt in der Förderung von Bildungsangeboten für sozial benachteiligte Gesellschaftsgruppen. Um möglichst früh Grundlagen für eine gute Ausbildung zu legen schaffen, betreibt die CSI viele Heime, Schulen und Internate. Sie bietet damit Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, um eine Schulbildung zu erwerben. Freiwillige werden in verschiedenen Heimen und Internaten eingesetzt. Sie unterstützen die Mitarbeitenden in der Betreuung und im Unterricht der Schüler*innen.

Stärkung von Mädchen und Frauen

Frauen und Mädchen sind in Südindien oft benachteiligt und haben wenig Zugang zu Bildung. Deshalb setzt sich die südindische Kirche dafür ein, ihre Rechte zu stärken, ihre Ausbildung zu fördern und sie vor Gewalt zu schützen. Freiwillige werden in Frauenzentren und Bildungseinrichtungen für junge Mädchen eingesetzt.

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf zehn Monate festgelegt und werden durch das weltwärts-Programm gefördert.

Jordanien

Friedenserziehung im Nahen Osten

In der sehr bewegten Region des Nahen Ostens ist Jordanien der stabile Ruhepol. Alle drei Einrichtungen, an die das ÖFP Freiwillige vermittelt, verbindet das Bestreben, Bildungschancen zu eröffnen – unabhängig von Religion, Geschlecht und körperlichen Einschränkungen.

Arab Episcopal School (AES)

Die Arab Episcopal School ist eine integrative Einrichtung für blinde, sehbehinderte und sehende Kinder. Gemeinsam durchlaufen die Kinder ihre Bildungslaufbahn vom Kindergarten bis zum Schulabschluss. Freiwillige werden sowohl im Kindergarten als auch in der Schule eingesetzt. Sie unterstützen die Lehrer*innen im Unterricht, in der Einzelförderung von schwächeren Schüler*innen sowie in der Gestaltung von kreativen Angeboten.

The Holy Land Institute for the Deaf

Das Holy Land Institute bietet Rehabilitation, Schulbildung, Berufsausbildung und andere Angebote für gehörlose junge Menschen. Die Schule beherbergt etwa 150 Kinder im Alter zwischen drei und 20 Jahren und nimmt auch taubblinde Kinder auf. Freiwillige arbeiten im Internatsablauf mit und unterstützen die Mitarbeitenden bei der Betreuung und Begleitung der Schüler*innen. Neben dem Schulalltag werden Freiwillige auch in der Einzelbetreuung von taubblinden Kindern eingesetzt.

Theodor-Schneller-Schule

Toleranz, Respekt und friedliches Zusammenleben stehen auf dem Stundenplan der Theodor-Schneller-Schule (TSS). Sie ist ein Internat sowohl für christliche als auch muslimische Schüler*innen. Durch das Zusammenleben der beiden Religionen leistet die TSS einen wichtigen Beitrag zur Friedenserziehung. Freiwillige begleiten die Kinder im Internatsalltag, unterstützen die Erzieher*innen bei der täglichen Organisation der Familiengruppen und ergänzen den Schulalltag durch Freizeitangebote oder Hausaufgabenhilfe.

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf neun Monate festgelegt und werden durch das weltwärts-Programm gefördert.

Japan

Transkulturelle Gemeinschaft in Japan

Das Asian Rural Institute (ARI) ist ein landwirtschaftlicher Ausbildungsbetrieb, der Teilnehmende aus Ländern des globalen Südens in Methoden der nachhaltigen Landwirtschaft ausbildet. Das ARI versteht sich als eine große internationale Gemeinschaft, die gemeinsam weitestgehend selbstversorgend lebt und wirtschaftet. Die Freiwilligen sind Teil der Gemeinschaft des ARI. Sie beteiligen sich an der landwirtschaftlichen Arbeit, der Versorgung der Tiere, der Weiterverarbeitung von Lebensmitteln und unterstützen den administrativen Ablauf.

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf zehn Monate festgelegt und werden nicht durch das weltwärts-Programm gefördert.
 

Südkorea

Gelebte Gemeinschaft

Presbyterianische Kirche in der Republik Korea (PROK)

Die PROK ist eine relativ junge Kirche, die erst 1953 gegründet wurde. Kennzeichen dieser neuen Kirche sind ihre offene Theologie und die Verpflichtung zur Ökumene. Die PROK engagiert sich für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und für Frieden. Freiwillige werden in verschiedenen Einrichtungen der Kirche eingesetzt und unterstützen die Arbeit in Migrationszentren und Kindergärten sowie die kirchliche Jugendarbeit.

Presbyterianische Kirche von Korea (PCK)

Die PCK ist eine der größten Kirchen in Korea. Sie engagiert sich in den Bereichen Frieden und Wiedervereinigung und strebt ein Leben in globaler Verantwortung an. Freiwillige arbeiten schwerpunktmäßig in der Jugendarbeit der PCK mit und werden darüber hinaus in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Kirche eingesetzt (Kindergärten, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Sozialarbeit mit Obdachlosen und Migrant*innen).

Die angebotenen Einsätze sind zeitlich auf zehn Monate festgelegt und werden nicht durch das weltwärts-Programm gefördert.
 

Malaysia

Da es derzeit nicht möglich ist, ein gültiges Visum für Freiwillige zu bekommen, ist eine Entsendung nach Malaysia momentan leider nicht möglich.

Libanon

Nah bei den Menschen

Aufgrund der aktuellen politischen Situation in der Region sind bis auf weiteres keine Entsendungen von Freiwilligen in den Libanon möglich.

 

Indonesien

Gemeinschaft erleben in Indonesien

Das ÖFP bietet in Indonesien Einsatzmöglichkeiten bei mehreren EMS-Mitgliedskirchen auf den Inseln Bali und Sulawesi an. Die Stellen lassen sich in folgende Arbeitsschwerpunkte einteilen:

Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Freiwillige haben die Möglichkeit, in der Toraja Kirche an einer Förderschule für Kinder und Jugendliche mit Behinderung mitzuarbeiten. Die Freiwilligen unterstützen das Personal bei der Betreuung der Schüler*innen und arbeiten im mobilen Besuchsdienst mit.

Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Freiwillige werden in verschiedenen Heimen und Internaten eingesetzt. Sie unterstützen die Mitarbeitenden in der Betreuung und im Unterricht der Schüler*innen. Durch die kirchlichen Einrichtungen werden Zukunftsperspektiven für junge Menschen geschaffen und Grundlagen für eine gute Ausbildung gelegt.

Unterstützung der kirchlichen Jugendarbeit

Neben der Mitarbeit in festen Einrichtungen wie Kindergärten oder Kinderheimen unterstützen Freiwillige die kirchliche Jugendarbeit. Sie gestalten musikalische Angebote, Jugendgruppenarbeit sowie Kindergottesdienste mit und bringen ihre eigenen Ideen und Erfahrungen in die bestehende Arbeit ein.

Die angebotenen Einsätze sind auf neun Monate festgelegt und werden durch das weltwärts-Programm gefördert.

Gut begleitet in dein Freiwilligenjahr – wir sind für dich da!

Wir wissen aus vielen Jahren Erfahrung: Ein Freiwilligendienst wird dann richtig gut, wenn man gut vorbereitet, begleitet und nachbereitet wird. Deshalb gibt’s bei uns verpflichtende Vor- und Nachbereitungsseminare – hier lernst du alles Wichtige, triffst andere Freiwillige und kannst dich auf deinen Einsatz einstimmen.

Auch während deines Einsatzes lassen wir dich nicht allein: Du hast die Möglichkeit, deine Erfahrungen regelmäßig zu reflektieren. Und wenn mal Fragen auftauchen oder du Unterstützung brauchst, stehen dir Ansprechpartner:innen vor Ort, ehemalige Freiwillige und das Team des Ökumenischen FreiwilligenProgramms zur Seite.

Kurz gesagt: Wir begleiten dich – von Anfang bis Ende.

Wer kann mitmachen?
Was erwarten wir?
Wie unterstützen wir dich?
Was kostet es?
Wofür stehen wir?
Was kommt danach?

Wer kann mitmachen?

Wenn du am ÖFP teilnehmen möchtest, solltest du die folgenden formalen Voraussetzungen erfüllen: du solltest zum Ausreisezeitpunkt im August zwischen 18 und 28 Jahre alt sein und eine Berufsausbildung oder das Abitur abgeschlossen haben. Gute Grundkenntnisse im Englischen sind wichtig. Im Falle eines Einsatzes in Kamerun sind gute Grundkenntnisse im Französischen Voraussetzung. Du solltest zudem bereit sein, Kenntnisse der jeweiligen Regional- und Landessprache des Gastlandes zu erwerben. Die deutsche Staatsbürgerschaft oder eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für Deutschland sind ebenfalls Teilnahmevoraussetzung. Vor der Ausreise ist ein medizinischer Nachweis nötig, der bescheinigt, dass aus ärztlicher Sicht keinerlei Bedenken für einen Auslandsaufenthalt im jeweiligen Gastland bestehen. Außerdem wird ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis verlangt, da dies für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erforderlich ist.

Was erwarten wir?

Du solltest bereit sein, die Welt mit anderen Augen zu sehen, daran Spaß haben, andere Denk- und Lebensweisen zu entdecken und aus deinen Erfahrungen zu lernen. Interesse an entwicklungspolitischen und globalen Themen ist uns besonders wichtig. Soziales und ehrenamtliches Engagement – beispielweise in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit, in Politik und Vereinen – ist wünschenswert. Du solltest offen dafür sein, Erfahrungen in christlichen Gemeinschaften zu machen und dich dort auch einzubringen. Alle Einsatzstellen stehen unter kirchlicher Trägerschaft und Religion ist im Alltag der Gastländer präsenter als in Deutschland. Außerdem solltest du die Rahmenbedingungen unseres Programms anerkennen. Dazu gehört auch an unseren verpflichtenden Seminaren in Deutschland und im Ausland teilzunehmen und regelmäßig auf unserer Blogseite von deinen Erfahrungen zu berichten.

Die Blogbeiträge ehemaliger Freiwilliger kannst du dir hier anschauen. Sie vermitteln dir einen ersten Eindruck davon, wie ein Freiwilligendienst mit dem ÖFP konkret aussehen kann.

Wie unterstützen wir dich?

Nach der Aufnahme ins Programm beginnt eine intensive Vorbereitungszeit mit zwei Seminaren. Das ÖFP-Team begleitet dich bei allen organisatorischen Schritten bis zu deiner Ausreise. Das erste dreitägige Seminar findet bereits Ende März statt, damit genügend Zeit für die Beantragung von Visa und andere Formalitäten bleibt. Kurz vor der Ausreise findet im Juli ein ausführliches neuntägiges Seminar statt, um dich inhaltlich auf alle wichtigen Themen und Fragestellungen vorzubereiten. Eine Ausreise ohne Teilnahme an den Seminaren ist nicht möglich.

Während deiner Zeit im Ausland wirst du direkte Ansprechpersonen in der Einsatzstelle haben – zusätzlich unterstützen dich erfahrene Mentor*innen in allen Fragen rund um deinen Einsatz. Ein Team aus pädagogischen Fachkräften und ehemaligen Freiwilligen begleitet dich von Deutschland aus. Nach der ersten Hälfte des Einsatzes wird eine Zwischenauswertung vorgenommen. Dein Einsatz endet nicht mit der Rückkehr Deutschland, sondern mit dem Abschlussseminar Ende August. Dort werden Erfahrungen reflektiert und ausgewertet – so sollen Lernerfahrungen sichtbar werden.

Was kostet es?

Die EMS übernimmt für alle Freiwilligen die Kosten für begleitende Seminare. Zudem werden die Auslandskrankenversicherung, Unfall- und Haftpflichtversicherung, Impfkosten und Malariaprophylaxe (sofern nötig für die Einsatzregion), sowie Unterkunft und Verpflegung in den Einsatzstellen übernommen. Darüber hinaus gibt es ein monatliches Taschengeld, dessen Höhe je nach Gastland variieren kann und zwischen 50 und 100 Euro liegt. Die Visakosten tragen die Freiwilligen selbst. Die Übernahme der Flugkosten hängt wiederum vom Gastland ab. Einsätze in Japan und Korea werden staatlich nicht gefördert, Freiwillige müssen daher zusätzlich zu den Visakosten auch die Kosten für Hin- und Rückflug übernehmen. Für alle anderen Einsätze erhalten wir staatliche Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des weltwärts-Programms. Dementsprechend sind diese Einsätze bezuschusst und die Flugkosten der Freiwilligen werden übernommen.

Wofür stehen wir?

Die Evangelische Mission in Solidarität setzt sich ein für eine Welt, in der Menschen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben führen können. In Solidarität mit den Ausgegrenzten, Marginalisierten und Verletzlichen engagieren wir uns für gerechte und menschenwürdige Lebensbedingungen. Wir fördern den respektvollen Umgang miteinander – über Kulturen und Religionen hinweg. Wir teilen unsere Ressourcen mit Menschen in Asien, Afrika, Europa und dem Nahen Osten. Wir lernen voneinander und miteinander; wir entscheiden gemeinsam. Wir engagieren uns für den friedlichen Dialog, die Armutsbekämpfung und die Gesundheitsversorgung. Durch die Teilnahme am ÖFP lernen die Freiwilligen nicht nur die EMS besser kennen, sondern auch die verschiedensten Lebensweisen und -realitäten in ihren Gastländern. Ökumenisches und globales Lernen geschieht ganz praktisch in solidarischem Handeln. Die EMS-Gemeinschaft hofft, dass die interkulturellen, ökumenischen und entwicklungspolitischen Erfahrungen, die Freiwillige während ihres Einsatzes machen, sie nachhaltig prägen und den Wunsch wecken, sich über den Dienst hinaus zu engagieren, auf gesellschaftlicher Ebene ebenso wie innerhalb der EMS-Gemeinschaft.

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Was kommt danach?

Du möchtest dich nach deinem Einsatz auch in Deutschland entwicklungspolitisch engagieren? Wir unterstützen dich dabei mit einem vielfältigen Angebot für Rückkehrer*innen. Um methodisch und didaktisch gerüstet zu sein, kannst du dich in einer Fortbildungsreihe als Multiplikator*in für Globales Lernen ausbilden lassen. Oder du vernetzt dich mit anderen ehemaligen Freiwilligen in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Deutschland im Internationalen Jugendnetzwerk (JuNet). An den Treffen des JuNets in Deutschland nehmen auch die aktuellen Süd-Nord-Freiwilligen teil – eine gute Gelegenheit, über den Freiwilligendienst hinaus Menschen aus deinem Gastland zu treffen. Du kannst dich natürlich auch weiterhin im Rahmen des ÖFP engagieren und uns beim Auswahlverfahren sowie der Seminargestaltung unterstützen. Oder du begleitest die aktuellen Freiwilligen als „Buddy“ in der Vorbereitung und während ihres Einsatzes. Auch in den Gremien der EMS ist die Jugend vertreten. Der Missionsrat beruft zwei Jugenddelegierte in die Vollversammlung. Sie bringen die Anliegen von Freiwilligen und Mitgliedern des Jugendnetzwerks ein.

Du hast noch Fragen oder willst einfach mal persönlich mit uns sprechen? Melde dich jederzeit – wir sind für dich da! Schau doch mal in unsere häufig gestellten Fragen (FAQ).

  • Wie muss der englische Lebenslauf aussehen?

    Der Lebenslauf sollte auf Englisch sein, im Fließtext verfasst werden (nicht tabellarisch) und nicht länger als eine Seite sein. Sobald du einer Einsatzstelle zugeordnet worden bist, leiten wir deinen Lebenslauf an die zuständige Partnerorganisation weiter. Denk daran, alle wichtigen persönlichen Informationen auch in deinem Lebenslauf anzugeben – das Bewerbungsformular ersetzt nicht den Lebenslauf.

  • Ich kann das Bewerbungsformular zwar öffnen, aber leider nicht ausfüllen. Was tun?

    Lade das Bewerbungsformular zunächst herunter und speichere es auf deinem Computer. In der Browseransicht lässt sich das Formular nicht ausfüllen. Bitte nutze zum Ausfüllen des Bewerbungsformulars den Adobe Reader. So lassen sich Fehler in der Darstellung vermeiden und du ermöglichst uns eine reibungslose Auswertung deiner Bewerbung. Sollte es jetzt immer noch nicht richtig funktionieren, führe ein Update deines PDF-Readers durch und versuche es erneut.

  • Wo liegt der Unterschied zwischen weltwärts-geförderten Einsätzen und nicht geförderten Einsätzen?

    weltwärts ist ein staatliches Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Dementsprechend gibt es gesetzliche Regelungen für diese Art des Freiwilligendienstes. Beispielsweise ist im Jugendfreiwilligengesetz der Kindergeldanspruch während des weltwärts-Einsatzes geregelt. Entsendungen nach Japan und Südkorea finden ohne finanzielle Unterstützung von weltwärts statt. Da diese Entsendungen nicht Teil eines staatlichen Förderprogramms sind, zählen diese Einsätze als sogenannte „zivilrechtliche Freiwilligendienste“. Abgesehen von der unterschiedlichen Finanzierungslage, versuchen wir bei der inhaltlichen Ausrichtung der Programme so wenige Unterscheidungen wie möglich zu machen.

  • Erhalte ich während des Freiwilligendienstes weiterhin Kindergeld?

    In der Regel wird das Kindergeld während deines Einsatzes wie gewohnt ausgezahlt. Voraussetzung ist, dass du vor dem Einsatz kindergeldberechtigt warst. Einsatzstellen in Japan und Südkorea werden nicht durch das Förderprogramm weltwärts finanziert. Dieser Freiwilligendienst gilt somit als zivilrechtlicher Freiwilligendienst und wird rechtlich auch nicht als Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) anerkannt. Es kommt gelegentlich vor, dass die Familienkasse die Zahlung des Kindergeldes für Freiwillige in einem zivilrechtlichen Freiwilligendienst verweigert. Dies kann Auswirkungen auf andere Zahlungen wie z.B. den Ortszuschlag haben.

Kathrin Lehrbach

Koordinatorin Ökumenisches FreiwilligenProgramm

+49 711 636 78 -41

oefp@dont-want-spam.ems-online.org

Tanja Klein

Sachbearbeiterin Ökumenisches FreiwilligenProgramm

+49 711 636 78 -65

oefp@dont-want-spam.ems-online.org

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

Das Ökumenische FreiwilligenProgramm (ÖFP) ist durch die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten (Quifd) mit dem Quifd-Qualitätssiegel zertifiziert.