Dienstag, 17. Dezember 2024

Umgang mit Traumata

Stimmen aus Palästina, Israel, Libanon, Syrien und Deutschland

„Umgang mit Traumata“ ist das Schwerpunktthema des neuen Schneller-Magazins, in dem Autorinnen und Autoren aus Palästina, Israel, Libanon, Syrien und Deutschland berichten. Wer die jüngere Geschichte des Nahen Ostens kennt und sie im größeren Kontext der Weltgeschichte einordnen kann, der weiß, wie viele Kriege und Krisen das Leben der Menschen in der Region geprägt haben. Aktuell wütet wieder ein Krieg, der bereits zehntausende Leben gekostet hat, ohne dass ein Ende in Sicht wäre.

Die brutale Gewalt, die allgegenwärtige Gefahr für Leib und Leben, das Bangen um entführte, verschüttete oder auf der Flucht verlorene Angehörige, die unbeantwortete Frage nach der unmittelbaren und ferneren Zukunft für jeden einzelnen, aber auch für ganze Völker und Nationen, das hinterlässt Spuren und wird Generationen prägen, so wie es bereits andere Kriege und Krisen getan haben.

Doch immer musste es irgendwie weitergehen und wird es auch nach diesem Krieg weitergehen müssen. Deswegen ist die Frage so wichtig, wie die Menschen, wie ganze Gesellschaften mit ihren Traumata umgehen und wie sie rauskommen wollen aus einem unheilvollen Kreislauf. Das Schneller-Magazin versucht, Einblicke zu geben.

Dass die Schneller-Schulen im Libanon und in Jordanien trotz aller Widrigkeiten jeden Tag aufs Neue versuchen, den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen ein sicheres und liebevolles Umfeld zu geben, gehört zu den tröstlichen Nachrichten in dieser Zeit.

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