Donnerstag, 15. August 2024

Indien: Schwere Überschwemmungen in Kerala

Die EMS hilft. Helfen Sie mit!

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Heftige Regenfälle haben vor zwei Wochen im südindischen Bundesstaat Kerala zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. 

Vor allem in der ländlichen Region Wayanad in den Dörfern Mundakkai und Chooralmala hat anhaltender Monsunregen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach tagelangen heftigen Regenfällen ereigneten sich am Dienstagmorgen des 30. Juli innerhalb von vier Stunden mehrere Erdrutsche.

Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) unterstützt die Nothilfe der Kirche von Südindien (CSI) und bittet dringend um Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe. Die CSI ist Mitgliedskirche der EMS und leitet die Spenden direkt an die Betroffenen weiter.

Wie die CSI mitteilt, sind seit dem Einsetzen der Regenfälle bereits über 400 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigt, da immer noch mehr als 200 Menschen als vermisst gelten. Die zahlreichen Helfer*innen sind im Dauereinsatz, um die Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen. Die Rettungsarbeiten verlaufen schleppend, da wichtige Teile der Infrastruktur zerstört wurden. Durch den anhaltenden Regen bleibt die Situation weiterhin sehr angespannt. 

Bischof Royce M. Victor bittet die internationale Gemeinschaft um Unterstützung 

Dr. Royce M. Victor, Bischof der Diozöse Malabar, sagt, dass es sich um eine der tödlichsten Naturkatastrophen in der Geschichte Keralas handelt. „In dieser Zeit großer Trauer und Not wenden wir uns an die internationale Gemeinschaft mit der Bitte um Unterstützung. Die betroffenen Familien benötigen dringend Hilfe zur Linderung der unmittelbaren Not und für den langfristigen Wiederaufbau.“

Kirche von Südindien hilft vor Ort 

Viele Kirchengemeinden und Mitglieder der Kirche von Südindien (CSI) sind von den Fluten betroffen. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden hat die CSI Hilfsstationen und Notunterkünfte errichtet. Die Mitarbeitenden der Kirchen sowie zahlreiche freiwillige Helfer*innen unterstützen die Menschen vor Ort. Sie verteilen Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Außerdem bieten sie den traumatisierten Opfern seelsorgerliche Unterstützung an. 

Spenden Sie jetzt! Jeder Euro trägt dazu bei, den Betroffenen der Naturkatastrophe schnell und wirkungsvoll helfen zu können. Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung! 

Spendenkonto:
Evangelische Mission in Solidarität e.V.
Evangelische Bank
IBAN: DE85 5206 0410 0000 0001 24
Verwendungszweck: Flutkatastrophe Malabar/Indien