Mittwoch, 09. September 2026

Internationale Ökumenische Friedenskonvokation in Seoul eröffnet

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Mehr als 200 internationale Delegierte kommen in Seoul zusammen, um über Friedensarbeit, Versöhnung und Heilung auf der koreanischen Halbinsel und weltweit zu beraten.

In der Anglikanischen Kathedrale von Seoul hat heute die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation begonnen. Die fünftägige Konferenz versammelt über 200 Kirchenleitende, Friedensengagierte und ökumenische Partnerinnen und Partner aus aller Welt.

Die Konvokation markiert den 40. Jahrestag der historischen Glion-Konsultation, die den Weg für bedeutende Begegnungen zwischen Christinnen und Christen aus Nord- und Südkorea ebnete. Vor dem Hintergrund von Kriegen, zunehmender Militarisierung, nuklearen Bedrohungen und gesellschaftlicher Polarisierung suchen die Teilnehmenden nach konkreten Wegen zu Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.

Unter dem Thema „World Peace and the Korean Peninsula: The Church as a Community of Healing, Reconciliation, and Peacebuilding“ steht die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag christliche Kirchen für eine friedlichere Zukunft leisten können – auf der koreanischen Halbinsel und darüber hinaus.

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EMS engagiert sich seit Jahrzehnten für Frieden und Versöhnung

Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) begleitet seit vielen Jahren gemeinsam mit ihren koreanischen Mitgliedskirchen, der Presbyterianische Kirche in der Republik Korea (PROK) und der Presbyterianische Kirche von Korea (PCK), Initiativen für einen nachhaltigen Frieden auf der koreanischen Halbinsel.

Dazu gehören Friedensgebete, Bildungsprogramme, Projekte zur Friedensspiritualität sowie die Entwicklung von Unterrichts- und Arbeitsmaterialien für Gemeinden und Sonntagsschulen. Gemeinsam fördern die Partner eine Kultur des Dialogs, der Gewaltfreiheit und der Versöhnung.

Vertreterinnen und Vertreter der EMS bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven in die Beratungen ein. Zu den internationalen Teilnehmenden gehören auch Delegierte der Deutschen Ostasienmission (DOAM) sowie des Zentrums Oekumene, einer gemeinsamen Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

Botschafterinnen und Botschafter der Hoffnung

Die Friedenskonvokation greift auch die EMS-Vision „Ambassadors of Hope“ (Botschafterinnen und Botschafter der Hoffnung) auf. Sie steht für das gemeinsame Engagement, Frieden, Versöhnung und Solidarität vor Ort und weltweit sichtbar zu leben.

Gemeinsam mit ihren koreanischen Mitgliedskirchen setzt sich die EMS weiterhin dafür ein, Brücken zu bauen, Dialog zu fördern und konkrete Beiträge zu einer friedlicheren Zukunft zu leisten. Gerade auf der koreanischen Halbinsel bleibt die Arbeit für Versöhnung und Verständigung eine wichtige Aufgabe der Kirchen.

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