Montag, 26. Mai 2025

Mission ist wie Kaffee ohne Zucker

Internationaler Missionsrat der EMS beendet seine Sitzung auf Bali, Indonesien

Gruppenbild der Delegierten beim Mission Council 2025 in Indonesien.
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Gemeinsam mit den Kirchenpräsidenten der 10 indonesischen EMS-Mitgliedskirchen hat der Internationale Missionsrat der EMS seine Sitzung mit einer Diskussion über die zukünftige Entwicklung der EMS abgeschlossen. 

"Die EMS ist nicht nur eine Organisation. Sie ist eine Bewegung der Hoffnung", so das Fazit der dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens. "Verwurzelt in einem gemeinsamen geistlichen Fundament, engagiert für die Ausgegrenzten, aktiv die Wunden der Gesellschaft aufgreifend und bestrebt, über Kontinente hinweg eine enge Gemeinschaft zu sein, geht die EMS im Glauben voran." 

Was Mission heute bedeutet, wird in der weltweiten EMS-Gemeinschaft auf sehr unterschiedliche Weise gelebt: "Für mich ist Mission wie Kaffee ohne Zucker", berichtet Pfarrerin Gustina Saruran von der Toraja-Kirche, "Mission weckt dich auf, aber es geht nicht nur um die süße Seite des Lebens. Wie der Kaffee gibt dir die Mission das Gefühl, hier zu Hause zu sein."

„Mission ist für mich wie ein Klavier,“ beschreibt der südafrikanische Kirchenpräsident Lizwi Mtumtum seine Assoziation. Es verbindet eine unglaubliche Vielfalt von Tönen zur Harmonie. Und es spielt Lieder der Befreiung.

Der Bischof der gastgebenden Christlich Protestantischen Kirche in Bali, I Bagus Herman Suryadi, hielt in seiner Abschlussrede fest: „Wir haben in diesen Tagen viel über die weltweite Solidarität in der EMS gelernt. Die EMS gibt es, um in der Welt wirklich etwas zu verändern: Eine Gemeinschaft. Viele Stimmen. Eine Mission."